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Hoisdorf: Ehemalige HSV-Stars spielen für guten Zweck

Spielten in Hoisdorf (v. l.): Bernd Wehmeyer, Holger Hieronymus, Willi Schulz, Dietmar Jakobs, Peter Nogly, Holger Hieronymus, Manfred Kaltz und Piotr Trochowsk.

Spielten in Hoisdorf (v. l.): Bernd Wehmeyer, Holger Hieronymus, Willi Schulz, Dietmar Jakobs, Peter Nogly, Holger Hieronymus, Manfred Kaltz und Piotr Trochowsk.

Foto: Ha / HA

Erste Auflage des ProAm-Turniers vom GC Hoisdorf bringt einen Erlös von 1500 Euro, der an die Uwe-Seeler-Stiftung geht.

Hoisdorf. Franz Beckenbauer hat in Hoisdorf schon den Golfschläger geschwungen, jetzt sind ihm zahlreiche ehemalige Fußball-Größen gefolgt: Der GC Hoisdorf organisierte in den idyllischen Lunken erstmals ein ProAm-Golfturnier zu Ehren ehemaliger Bundesliga-Stars – Vizepräsident Hans-Joachim Niemeyer hat sich damit einen ganz persönlichen Traum erfüllt. Einstige HSV-Legenden wie Bernd Wehmeyer, Willi Schultz, Peter Nogly, Holger Hieronymus, Manfred Kaltz, Dietmar Jakobs oder Piotr Trochowski waren dabei.

Piotr Trochwoski gewinnt die Wertung der Ex-Profis

1500 Euro kamen zusammen, die zur Unterstützung für in Not geratene Menschen an die Uwe-Seeler-Stiftung fließen. Trochowski beherrschte beim Premierenturnier das Spiel mit dem kleinen weißen Ball am besten: Er gewann mit 37 Netto-Punkten die Wertung der Ex-Profis vor Nogly, Wehmeyer und Schulz. In der Teamwertung behaupteten sich John Adam, Matthias Weise, Thorsten Kiehn und Patrick Knüppel vor der von Willi Schulz angeführten Mannschaft mit Bodo Borchert, Ulrich Braetsch und Matthias Morszeck. Platz drei belegten Dietmar Jakobs, Tanja Bylda sowie Tomas und Susanne Tamm.

Das Turnier kam bei allen Beteiligten gut an, deshalb soll es im kommenden Jahr in Hoisdorf auf jeden Fall eine Neuauflage geben. „Es war ein tolles Gefühl, mit jemandem wie Trochowski in einer Mannschaft spielen zu dürfen und die anderen ehemaligen Stars beim lockeren Zusammensein zu treffen“, schwärmte „Amateur“ Ralf Knorr. Hieronymus: „Es ist immer wieder schön zu erleben, dass Jungs, die früher gut mit dem großen Ball umgehen konnten, auch mit der kleinen Variante ganz gut klarkommen.“