Stormarn
FUSSBALL

Pokal-Aus für Hoisbüttel und Reinbek

Hoisbüttels Defensivmann Daniel Sousa (M.) beim Versuch, einen Vorstoß des gegnerischen Mannschaftskapitäns Felix Dellert zu unterbinden.

Hoisbüttels Defensivmann Daniel Sousa (M.) beim Versuch, einen Vorstoß des gegnerischen Mannschaftskapitäns Felix Dellert zu unterbinden.

Foto: Thomas Jaklitsch / Thomas JAKLITSCH

Ammersbeker Bezirksligafußballer verschlafen bei 1:3 gegen UH-Adler erste Halbzeit. Starke Reinbeker unterliegen Curslack mit 0:3.

Ammersbek/Reinbek..  Die vierte Runde im Hamburger Lotto-Pokal findet ohne Fußballmannschaften aus Stormarn statt. Mit dem Hoisbütteler SV und der TSV Reinbek haben sich auch die beiden letzten verbliebenen Mannschaften aus dem Wettbewerb verabschiedet. Die Ammersbeker enttäuschten beim 1:3 (1:2) gegen den Bezirksliga-Staffelrivalen Uhlenhorst-Adler zumindest eine Halbzeit auf ganzer Linie, Kreisligist Reinbek zog sich im Duell „David gegen Goliath“ gegen die drei Klassen höher spielende Oberligamannschaft des SV Curslack-Neuengamme gut aus der Affäre, unterlag aber mit 0:3 (0:0).

Hoisbüttel in den ersten 45 Minuten zu passiv

„Wir waren bis zur Pause viel zu passiv, haben nur zugeguckt, was der Gegner macht“, sagte Hoisbüttels Trainer Tobias Hansen verärgert. Schon in der 2. Minute brachte Niklas Hollstege den in der Nord-Staffel punktgleichen Gegner in Führung. Den einzigen gelungen Angriff der Platzherren in der ersten Halbzeit vollendete Heiner Krüger zum überraschenden Ausgleich (39. Minute). Wer auf die Wende hoffte, wurde enttäuscht: Gleich im Gegenzug traf Neel Otis Islam gegen im Zweikampf zu zurückhaltende Hoisbütteler zur erneuten Führung (41.).

„Erst nach dem Seitenwechsel sind wir sehr viel besser ins Spiel gekommen, haben die Partie ausgeglichen gestalten können“, sagte Hansen. Außer einem Abseitstor von Dimitrios Tsoutsouras (65.) sprang jedoch nichts Zählbares mehr heraus. Islam traf in der Schlussphase noch zum 1:3 (87.).

Hansen: „Ich hoffe, im Bezirksliga-Heimspiel an diesem Freitag gegen den Glashütter SV ist meine Mannschaft von der ersten Minute an im Spiel. Wir wollen unbedingt den Klassenerhalt schaffen und haben deshalb keine Punkte zu verschenken.“

Reinbek vergibt zwei Großchancen zur Führung

Reinbek verkaufte sich teuer, profitierte aber auch davon, dass der Favorit im Schongang die nächste Runde erreichen wollte und einige Stammkräfte wie den ehemaligen Eicheder Marco Schubring schonte. „Wir standen sicher, haben gut gekontert und hätten sogar zwei Treffer erzielen können“, sagte Trainer Rüdiger Neuhaus. Doch Jeff Brandt (28.) und Pascal Özdemir (39.) ließen zwei Großchancen aus. „Am Ende war dann aber der Akku leer“, so der Coach. Für den Gegner trafen Benjamin Bambur (47., 90.) und Timo Lenz (67.).