Stormarn
Basketball

Fabienne Fayaz wirft Ahrensburg zum 66:61-Sieg

Fabienne Fayaz (l., Ahrensburger TSV) erzielte in der gesamten Saison 289 Punkte – so viele wie keine andere Spielerin in der Staffel.

Fabienne Fayaz (l., Ahrensburger TSV) erzielte in der gesamten Saison 289 Punkte – so viele wie keine andere Spielerin in der Staffel.

Foto: Henrik Bagdassarian / HA

Der 17-Jährigen gelingen beim Erfolg über die BG Harburg-Hittfeld 34 Punkte. ATSV beendet Saison in 2. Regionalliga auf Platz sieben.

Ahrensburg.  Gelungener Abschluss für die Basketballdamen des Ahrensburger TSV: Mit einem 66:61 (35:25)-Auswärtserfolg bei der BG Harburg-Hittfeld und Rang sieben in der Tabelle beendeten die „Twisters“ die Spielzeit in der 2. Regionalliga Nord. „Vor der Partie habe ich bewusst den Druck rausgenommen, die Mannschaft sollte einfach nur mit viel Spaß Basketball spielen“, sagte Ahrensburgs Coach Sebastian Eickhoff. „Ich war mir sicher, dass wir auch ohne einige Leistungsträgerinnen den Harburgerinnen qualitativ überlegen sind.“

Ahrensburgerinnen mussten mit dezimiertem Kader antreten

Die Schlossstädterinnen waren in Harburg mit einem stark dezimierten Kader angetreten: Louisa Moritz, Laura Karacic, Mathilda Hähner, Pia-Marie Schulz und Louisa Krause waren zur gleichen Zeit mit dem U-16-Team des ATSV bei den norddeutschen Meisterschaften in Berlin, schieden dort aber bereits nach der Vorrunde aus.

Matchwinnerin in Harburg war Fabienne Fayaz, die mit 34 Zählern mehr als die Hälfte der Ahrensburger Punkte erzielte. Mit 289 Punkten wurde die erst 17 Jahre alte Flügelspielerin auch Top-Scorerin der Liga – vor Mayka Pilz (275) und Astrid Ramcke (225), zwei ehemaligen Bundesligaspielerinnen des SC Alstertal-Langenhorn. „Fabienne hat in den vergangenen sechs Monaten hart an sich gearbeitet, das zahlt sich aus“, sagte Eickhoff. Im gleichen Atemzug lobt er Caroline Schwarz: „Sie ist das Herz der Mannschaft, sorgt im Spielaufbau für die nötige Sicherheit.“ Eickhoff plant schon für die kommende Spielzeit: „Der Kern der Mannschaft bleibt zusammen, auch wenn die eine oder andere Spielerin höhere Ansprüche hat.“