Stormarn
3. Liga Nord

Oststeinbeks Volleyballer geben Rote Laterne ab

Trainer Timo Timpe feierte mit Oststeinbeks Volleyballern den zweiten Saisonsieg.

Trainer Timo Timpe feierte mit Oststeinbeks Volleyballern den zweiten Saisonsieg.

Foto: Henrik Bagdassarian / HA

Drittligamannschaft gewinnt Kellerduell gegen den Kieler TV II mit 3:0 und tauscht mit dem bisherigen Tabellenvorletzten die Plätze.

Oststeinbek.  Die sportlich als Absteiger feststehenden Volleyballer des Oststeinbeker SV haben ihr Minimalziel erreicht und einen Spieltag vor Saisonende zumindest die Rote Laterne in der 3. Liga Nord abgegeben. Dank eines glatten 3:0 (30:28, 25:17, 25:22)-Erfolgs über den bisherigen Tabellenvorletzten Kieler TV II tauschten beide Mannschaften die Plätze.

Für die junge Mannschaft von Trainer Timo Timpe war es im 19. Saisonspiel erst der zweite Sieg. Dafür gab es tosenden Beifall von den Fans. „Es ist großartig, vor so vielen tollen Leuten hier zu spielen“, sagte Mannschaftsführer Jannis Lange in seiner Dankesrede an das Publikum.

Alexander Radtke zum besten Spieler der Partie gewählt

„Wir haben als Team ein richtig gutes Spiel gemacht und uns in allen drei Sätzen in den knappen entscheidenden Phasen durchgesetzt“, sagte der zum besten Spieler der Partie gewählte Mittelblocker Alexander Radtke. Mit so einer Leistung sei auch im letzten Saisonspiel am 6. April (18 Uhr, Bundesstraße) beim Eimsbütteler TV einiges möglich, glaubt der Youngster.

Wie es mit den Oststeinbekern danach weiter geht, steht noch nicht fest. Der Sportliche Leiter Steffen Trommeshauser hatte bereits kürzlich angekündigt, dass der Verein auf jeden Fall den Ligaverbleib anstrebt, falls sich eine Möglichkeit dazu ergibt – beispielsweise wenn sich der außer Konkurrenz in der 3. Liga mitspielende VC Olympia Berlin II künftig für einen Start in der 2. Bundesliga entscheidet.

Wo der OSV künftig spielt, entscheidet sich Mitte April

Im Abstiegsfall würde es für die Oststeinbeker wohl schwer werden, alle Talente wie Leonard Lindloff, Vincent Lemke oder Radtke zu halten. „Die anderen Hamburger Vereine lauern schon“, sagte Timpe. „Aber noch müssen sich alle gedulden. Frühestens Mitte April werden wir wissen, in welcher Liga wir künftig spielen.“