Stormarn
FUSSBALL

Voran Ohe verliert Spitzenspiel in Bramfeld

Ohes Trainer Rainer Seibert ärgerte sich über eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung.

Ohes Trainer Rainer Seibert ärgerte sich über eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung.

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Die Landesliga-Fußballer aus Reinbek verspielen in der Hansa-Staffel mit 1:3-Niederlage die letzte Aufstiegschance.

Hamburg. „Wir haben alles richtig gemacht, abgesehen von der Chancenverwertung“ – Rainer Seibert war mit der Leistung seines FC Voran Ohe im Landesliga-Spitzenspiel beim Bramfelder SV zufrieden. Der Zorn des Trainers richtete sich nach der 1:3 (1:1)-Niederlage, die den Fußballern aus Reinbek die letzte Chance auf den Aufstieg genommen hat, stattdessen gegen den Schiedsrichter.

Umstrittener Elfmeter entscheidet das Spiel

Ohes Außenverteidiger Jens Schenkenberg war beim Stand von 1:1 in der 78. Minute aus kurzer Entfernung der Ball an den Arm gesprungen. Der Unparteiische Gerrit Breetholt entschied auf Elfmeter. Robin Polzin verwandelte zur Bramfelder Führung und traf später auch zum Endstand (89. Minute). „Schenkenberg stand nur einen Meter vom Gegenspieler entfernt und konnte den Ball nicht mal sehen. Ein absichtliches Handspiel zu unterstellen, ist sehr, sehr unglücklich“, sagte Seibert. „Normalerweise sage ich nichts gegen die Schiedsrichtern, die haben es schwer genug. Aber heute hat er uns um den Lohn gebracht.“

Über weite Strecken der Partie bestimmten die Gäste das Geschehen. Den frühen Rückstand durch Nick Mohr (11.) egalisierte Marco Braesen nach starker Vorarbeit von Robin Woost (27.). Bitter: Philipp Lang (Verdacht auf Muskelfaserriss) musste noch im ersten Durchgang ausgewechselt werden, Daniel Walek schied wegen Waden-Problemen nach der Halbzeitpause aus.