Stormarn
Futsal

Timmerhorns Fußballer trainieren mit Verbands-Coach

Futsal-Experte Andy Watzlawczyk (hinten, 4. v. r.) vom Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband kam für eine Trainingseinheit nach Ammersbek.

Futsal-Experte Andy Watzlawczyk (hinten, 4. v. r.) vom Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband kam für eine Trainingseinheit nach Ammersbek.

Foto: Privat / HA

Andy Watzlawczyk zeigte den Spielern einige Tricks. Im Futsal zählen die Timmerhorner zu den Vorreitern im Kreis.

Ammersbek.  Was Futsal in Stormarn anbelangt, sind sie ein Vorreiter – jetzt haben die Fußballer des SV Timmerhorn-Bünningstedt ihre Hallensaison mit einer besonderen Trainingseinheit beendet. Der beim Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband angestellte Futsal-Coach Andy Watzlawczyk kam nach Ammersbek, um Trainer Herbert Schweim für einen Abend zu entlasten und sein Wissen weiterzugeben.

„Das war nochmal ein Highlight“, sagte Kapitän Georg Erdelbrock. „Andy ist natürlich viel bewusster als uns, worauf es auch im Aufwärmprogramm ankommt, zum Beispiel, dass man viel mehr mit der Sohle macht. Dadurch braucht man häufig keinen zweiten Kontakt.“ Im Anschluss zeigte Watzlawczyk den Stormarnern, worauf sie im Defensiv-Verhalten achten sollen.

Auf Kreis-Ebene dominierte das Team in diesem Winter auch vor dem Spezial-Training die (kleine) Konkurrenz. Beim eigenen Turnier, das als Kreismeisterschaft gewertet wurde, setzten sich die Ammersbeker gegen die vier Gegner durch und qualifizierten sich für die Landesmeisterschaften. Dort war nach einer punkt- und torlosen Vorrunde Schluss. Erdelbrock: „Das war enttäuschend. Wir haben uns unter Wert verkauft. Aber wir formieren uns gerade neu, da ist einiges in Bewegung.“

Für die nächsten Monate liegt der Fokus zwar wieder auf dem Fußball unter freiem Himmel, wo der SV Timmerhorn-Bünningstedt in der Kreisklasse B kickt. Doch Ende November geht es zurück in die Halle. Die Mannschaft um Erdelbrock will dann nicht nur die vereinseigenen Strukturen verbessern, sondern auch bei anderen Clubs für die Sportart werben. „Am schönsten wäre es, wenn man dem Kreisfußballverband signalisieren könnte, dass Interesse an einer echten Kreismeisterschaft besteht“, sagte der 44-Jährige.