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Oststeinbeker SV kann in Berlin frei aufspielen

Oststeinbek.  Die Volleyballmänner des Ostseinbeker SV reisen am kommenden Sonntag, 30. September (16 Uhr, Ahrensfelder Chaussee) als klarer Außenseiter zum SV Preußen Berlin. „In der Dritten Liga Nord zählen die Berliner für mich ebenso wie die TSGL Schöneiche zu den Titelaspiranten“, sagt OSV-Coach Timo Timpe. Die Brandenburger sind sechs Tage später Gast am Meessen. Timpe: „Gegen beide Teams hat unsere junge Mannschaft nichts zu verlieren. Sie kann frei aufspielen und mit einem Satzgewinn sogar für eine Überraschung sorgen.“

Die Zuversicht des Trainers ist nachvollziehbar: Die Oststeinbeker zeigten zuletzt bei der 0:3 (22:25, 24:26, 20:25)-Heimniederlage im Derby gegen den Eimsbütteler TV – trotz des deutlichen Spielausgangs – eine Steigerung gegenüber dem missglückten Saisonstart beim Kieler TV II (0:3).

„Es waren drei enge Durchgänge, von denen wir - mit Glück und mehr Erfahrung – den einen oder anderen hätten für uns entscheiden können“, sagt Timpe. „Auch wenn die Mannschaft auf dem Spielfeld in der Abstimmung bereits klare Fortschritte gemacht hat, dürfen wir nicht vergessen, dass sich die vielen jungen Neuzugänge erst an das Drittliga-Niveau herantasten müssen.“ Immerhin: Mit dem erst 16-jährigen Alexander Radtke wählten die Gäste nach der Partie den jüngsten Oststeinbeker zum Most Valuable Player (wertvollster Spieler) der „Pirate“.