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Tremsbüttel gelingt Pokal-Revanche gegen SV Hammoor

Verbandsligafußballer gewinnen im Kreispokal-Achtelfinale 3:1. Oldesloer Stadtderby endet 7:0

Hammoor. Vor drei Jahren gelang den Fußballern des SV Hammoor eine echte Pokalsensation. Mit einem 6:5 nach Elfmeterschießen bezwang der Club den drei Klassen höher spielenden VfL Tremsbüttel. Damals Trainer des siegreichen Underdogs: Marco Schier. Jetzt haben sich die Tremsbütteler mit einem 3:1 (2:0) im Kreispokal-Achtelfinale revanchiert. „Es war glanzlos, aber überlegen“, sagte der Coach des erfolgreichen Favoriten: Marco Schier.

Nicht nur, weil die beiden Mannschaften inzwischen nur noch zwei Ligen trennt und der VfL in der Verbandsliga in einer schwierigen Lage steckt, konnte Schier auf Motivationsreden weitgehend verzichten. Rund die Hälfte des Kaders war 2015 Teil der Blamage und somit gewarnt. Victor Janelt (8. Minute) und Frederik Kühn (19.) machten die Hoffnungen des SVH auf eine erneute Überraschung früh zunichte. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Johann Frey (51.). Danny Rasmussen-Nordt (76.) verkürzte. „Nach dem 3:0 haben wir drei Gänge zurückgeschaltet“, sagte Schier. „Unser Fokus liegt jetzt auf der Liga.“

Bargfeld setzt sich gegen Elmenhorst durch

Einen Schub für die nächsten Punktspiele verspricht sich auch Frank Hellbig, Trainer des Bargfelder SV. „Hoffentlich haben wir den Hebel jetzt umgelegt“, sagte er nach dem 4:2 (3:0) gegen den Kreisliga-Rivalen SC Elmenhorst. Lukas Hentschel (9.), Florian Kuhlmeier (32.) und Marek von Bergen (34.) sorgten für die überraschend deutliche Halbzeitführung. Als die Gastgeber zwischenzeitlich den Faden verloren, verkürzte der SCE per Doppelschlag von Alexander Agné (65.) und Dominik Sparr (68.). Die Entscheidung brachte ein durch von Bergen verwandelter Foulelfmeter (76.).

In der Kreisliga hatten die Bargfelder zuletzt sogar beim bis dahin sieglosen Schlusslicht TuS Garbek verloren (1:3) und finden sich im Tabellenkeller wieder – auch, weil seit der schweren Verletzung von Keeper Lukas Iden am ersten Spieltag Feldspieler Robin Mahnke zwischen den Pfosten stehen muss. Ein Zustand, der wohl noch bis zur Winterpause anhalten wird.

Der SVT Bad Oldesloe gewann sein zweites Stadtderby in Folge. Nach dem Erstrunden-Coup gegen den VfL Oldesloe (2:1 nach Verlängerung) bezwang der Kreisligist die ebenfalls in der Kreisstadt beheimatete SG Union/Grabau – mit 7:0 (3:0). Für den Kantersieg sorgten Florens-Constantin Westphal (19.), Vedat Bingöl (38.), Hüseyin Bingöl (39., 60., 88.), Dennis Schulz (75./Eigentor) und Bilal Toure (84.). Im Viertelfinale (11. Oktober) wartet das nächste Highlight auf den SVT: Dann kommt Oberligist SV Eichede ins Kurparkstadion.

Auch der TSV Zarpen steht in der Runde der letzten Acht. Der Club aus der Kreisklasse A bezwang überraschend Kreisligist SSV Großensee mit 3:1 (0:0) nach Verlängerung. Für die Gäste traf nur Kevin Hoffmann (75.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Treffer des Außenseiters erzielten Patrick Schön (74.), Maurice Munier (104.) und Sören Witt (117.).