Stormarn
Lübeck

Preußen Reinfeld triumphiert mit 5:1 bei Dornbreite Lübeck

Lübeck. Drei Tage nach dem Auftaktsieg beim TSV Pansdorf (2:1) haben die Fußballer des SV Preußen Reinfeld ihre starke Frühform bestätigt. Beim FC Dornbreite Lübeck feierten die Stormarner einen 5:1 (1:0)-Erfolg und übernahmen damit zumindest für eine Nacht die Tabellenführung in der Landesliga Holstein. „Es war ein verdienter Sieg, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist. Wir sind in einer sehr guten Phase“, sagte Trainer Michael Clausen.

Dass die Reinfelder schon von Phasen sprechen, während die meisten Konkurrenten noch gar nicht in der Saison angekommen sind, liegt auch an den beiden Pokalpartien der Stormarner Wochen vor dem Punktspielstart. „Das kam uns zugute, wir sind auch dadurch so gut aufgestellt. In Sachen Fitness sind wir sehr weit und spielerisch auf einem guten Level“, sagte Clausen. Da Tim Vogel und Timo Schwartz nach ihren Verletzungen wieder in das Trainings eingestiegen sind, rechnet der Coach sogar noch mit einer Steigerung.

In Lübeck überzeugte die Mannschaft ihren Trainer durch defensive Stabilität und ein „hervorragendes Umschaltspiel“, wie Clausen lobte. Lediglich die Effizienz ließen die Gäste im ersten Durchgang vermissen, als einzig Benedikt Decker (37. Minute) traf.

Sonntag empfängt Reinfeld den SV Eichede II zum Derby

Nach einer Stunde erhöhte Dennis Schecke auf 2:0. Auf den Anschlusstreffer durch Kolja Schlichte (67.) ließ Dennis Lie (69.) fast unmittelbar das nächste Tor folgen. „Der Gegner hatte in der zweiten Halbzeit einige Chancen, aber wir hatten immer die richtige Antwort parat“, sagte Clausen. Zum Reinfelder Kantersieg wurde die Partie in der Nachspielzeit durch die Treffer von Mark Heinze (90.+1) und Patrick Schröder (90.+3).

Kommenden Sonntag empfangen die Preußen den SV Eichede II zum Stormarn-Derby. „Es ist ein Heimspiel, das wir natürlich gewinnen wollen“, sagte Clausen, warnte aber: „Eichede hat eine spielstarke Truppe und wird im oberen Drittel landen. Dass man dort den Klassenerhalt als Ziel ausgerufen hat, ist Understatement.“

SV Preußen Reinfeld: Marschner – Dankert (76. Wolf), Böckelmann, Grimm, Vogt –Schecke (73. Heinze), Schröder, Witten, Decker (86. Thiel) – Rönnau, Lie