Stormarn
GÜTERSLOH

Für Bargteheide kann es nur aufwärts gehen

Triathlon-Frauenteam startet mit vorletztem Platz in die Saison der Zweiten Bundesliga

GÜTERSLOH. Nach dem ersten Wettkampf in der Zweiten Bundesliga fiel das Resümee der Triathleten aus Bargteheide gemischt aus: Während Florian Plambeck und Patrick Raabe, die für das Team Almatec Hagen starten, mit ihrer Mannschaft bei den Männern unter 16 Teams mit nur 14 Sekunden Rückstand auf Platz zwei Fünfte wurden und nach diesem starken Ergebnis mehr als zufrieden waren, mussten sich die Frauen des TSV Bargteheide mit dem vorletzten Rang begnügen.

Ganz unerwartet kam das Ergebnis nicht, denn das Rennen beim Dalkemann in Gütersloh war ein Teamsprint – ein Wettkampfformat, das den Stormarnerinnen nicht unbedingt liegt. Weil mindestens drei der vier eingesetzten Athletinnen gemeinsam die Wechselzonen verlassen und die Ziellinie passieren müssen, erfordert es eine homogene Mannschaftsleistung. „Bei uns ist es eher so, dass die Stärken der Athletinnen doch recht unterschiedlich verteilt sind“, sagte Abteilungssprecher Lukas Schott. „Die eine ist die beste Schwimmerin und dafür eine schwächere Läuferin, die andere stark im Laufen, aber eher langsam im Wasser oder auf der Radstrecke. Deshalb ist es nicht so einfach, ein gutes Teamergebnis zu erzielen“, so Schott.

Hinzu kam, dass Bettina Lange direkt aus einem einwöchigen Trainingslager auf Mallorca kam, das sie vergangenes Jahr für ihren Sieg beim Tri-Islands-Wettkampf auf Amrum, Föhr und Sylt gewonnen hatte und deshalb ebenso wenig topfit war wie Maren Ernst, die wegen hoher beruflicher Belastung nicht nach Plan trainieren konnte. „Enttäuscht sind wir wegen des elften Platzes aber nicht“, sagte Stina Mick. „Die anderen Mannschaften waren einfach ausgeglichener besetzt und die Wettkämpfe, die uns liegen, kommen ja noch.“ „Jetzt kann es nur aufwärts gehen“, ergänzte Mannschaftsführerin Lange.

Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen hatten die Bargteheiderinnen in 1:08,22 Stunden mehr als fünf Minuten Rückstand auf das siegreiche Team des SSF Bonn II (1:03,20 Stunden). Die nächste Möglichkeit, sich in der Tabelle nach oben zu arbeiten, besteht am 17. Juni in Jena.