Stormarn
Tischtennis

Siek erwartet zum Duell mit Schwarzenbek eine volle Halle

Spielertrainer Wang Yansheng hofft auf zwei Siege

Spielertrainer Wang Yansheng hofft auf zwei Siege

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Für die Tischtennisherren ist es das wichtigste Wochenende der gesamten Saison. Sie wollen sich für das 4:6 im Hinspiel revanchieren.

Siek.  Für die Tischtennisherren des SV Siek ist es das wichtigste Wochenende der gesamten Saison: Im Heimspiel an diesem Sonnabend gegen den TSV Schwarzenbek (15 Uhr, Hinterm Dorf) und am Sonntag bei Schlusslicht SV Brackwede (14 Uhr) sollen die maximal möglichen vier Punkte herausspringen, die im Kampf um den Verbleib in der 3. Bundesliga Nord dringend benötigt werden. Derzeit stehen die Sieker als Tabellenachter nur zwei Zähler von einem Abstiegsrang entfernt.

„Gegen Schwarzenbek wollen wir uns aber auch für die ärgerliche Hinspielniederlage revanchieren“, sagte Abteilungsleiter Stefan Zilz. Damals führten die Sieker viermal mit 2:0-Sätzen – und konnten keines dieser Matches gewinnen. Am Ende verloren sie mit 4:6. Matchwinner war der frühere Sieker Sascha Nimtz, der diesmal wegen einer Verletzung nicht dabei ist.

Landes-Derby soll Tischtennis-Fans anlocken

Schwarzenbek wird mit dem Ex-Sieker Hartmut Lohse, dem einstigen Landesmeister Sören Wegner und den Brüdern Frederik und Moritz Spreckelsen aber dennoch eine starke Mannschaft aufbieten. In dieser Besetzung hatten die Lauenburger bereits vergangene Woche ein überraschendes 5:5 beim TTC Ruhrstadt Herne geholt. Zum Vergleich: Siek war gegen die Westfalen in der Hinrunde mit 1:6 unter die Räder gekommen.

Immerhin können die Stormarner in Bestbesetzung antreten: Neben Spielertrainer Wang Yansheng werden Valentin Nad Nemedi, Landesranglistensieger Daniel Cords und der zweifache norddeutsche Doppel-Meister Patrick Khazaeli zum Einsatz kommen. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass das Landes-Derby zahlreiche Tischtennis-Fans aus dem Süden Schleswig-Holsteins sowie aus Hamburg anlocken wird.

„Ich kann mir vorstellen, dass wir die 200-Zuschauer-Grenze überschreiten“, sagte Zilz. Da die Parkplätze an der Mehrzweckhalle begrenzt sind, empfiehlt Zilz, auch die Flächen rund um den Marktplatz an der Sieker Kirche zu nutzen.