Stormarn
FUSSBALL

SSC Hagen gewinnt Kreisderby in der Verbandsliga

Zweikampf zwischen Torjäger Alexander Agné (l., SC Elmenhorst) und Kwesi Dadzie Essel (SSC Hagen Ahrensburg)

Zweikampf zwischen Torjäger Alexander Agné (l., SC Elmenhorst) und Kwesi Dadzie Essel (SSC Hagen Ahrensburg)

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Ahrensburger Verbandsligafußballer besiegen den SC Elmenhorst mit 2:0. Reinfeld verspielt seine letzte Titelchance.

Hagen effektiver als Elmenhorst: Im einzigen Stormarnduell des Spieltags in der Verbandsliga Süd-Ost reichte den Fußballern des SSC Hagen Ahrensburg eine durchwachsene Leistung zum 2:0 gegen den SC Elmenhorst. „Wir freuen uns über die Punkte, müssen uns in den nächsten Wochen aber erheblich steigern“, sagte Hagens Trainer Michael Schmal, der im Aufbauspiel noch Defizite sah. Während die Gäste besonders in der Anfangsphase eine Reihe an Chancen vergaben, trafen die Ahrensburger Jan Niklas Danger mit einem sehenswerten Schuss aus der Drehung und Metehan Erdem, der mit der Brust vollendete. Am kommenden Wochenende trifft der SSC auf den Tabellennachbarn TSV Travemünde – ein entscheidendes Spiel im Kampf um die Landesliga-Qualifikation. „Wir sind jetzt wieder mittendrin im Kampf. Danach sah es ja zwischendurch nicht mehr aus“, so Schmal.

Elmenhorsts Coach Reiner Gösch haderte mit den ausgelassenen Möglichkeiten. „Anfangs haben wir die Chancen kläglich vergeben und hatten später Hemmungen, überhaupt aufs Tor zu schießen.“ Sein Konzept, offensiv aufzutreten, betrachtete Gösch eigentlich als aufgegangen. „Wir werden nicht mehr taktieren und defensiv auftreten, sondern offensiv spielen.“ Der Rückstand des Aufsteigers auf den ersten Nichtabstiegsplatz, der vom SSV Pölitz belegt wird, beträgt weiterhin acht Punkte. Hoffnung macht, dass der SCE noch drei Nachholspiele hat – und am Sonntag gegen Pölitz spielt. Gösch: „Das ist ein Schlüsselspiel, das gewonnen werden muss.“

Pölitz wieder unter Druck: Auch Pölitz-Trainer Jan-Christian Hack wies auf die besondere Bedeutung des anstehenden Kreisderbys hin. „Das wird richtungsweisend“, sagte er nach dem 0:3 bei Eintracht Groß Grönau. Wie dem nächsten Gegner mangelte es dem SSV zuletzt an Effizienz. „Das Spiel war nicht so einseitig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, so Hack.

Tremsbüttel und Bargteheide verlieren: Gegen Phönix Lübeck lief der ebenfalls abstiegsbedrohte VfL Tremsbüttel ab der fünften Minute einem Rückstand hinterher – erfolglos. Das 0:1 war die dritte Heimniederlage ohne eigenes Tor binnen einer Woche. Dem Team von Trainer Marco Schier müsste schon ein beeindruckender Schlussspurt gelingen, um dem Abstieg in die Kreisliga noch zu entkommen. Das gilt schon seit Monaten für den TSV Bargteheide. Das abgeschlagene Schlusslicht unterlag dem Büchen-Siebeneichener SV mit 1:2.

Reinfelds Titeltraum geplatzt: Eine starke Saison spielt der SV Preußen Reinfeld, der die Qualifikation für die neue Landesliga souverän schaffen und die Saison wahrscheinlich als bestes Stormarner Team abschließen wird. Die Krönung aber bleibt den Preußen verwehrt. Durch das 1:4 beim FC Dornbreite ist der Traum vom Titel geplatzt. „Die Spieler waren schon enttäuscht, aber dafür gibt es keinen Grund. Erstens wären die Chancen auch bei einem Sieg gering gewesen, zweitens ist die Mannschaft schon jetzt für die Landesliga qualifiziert“, sagte Trainer Michael Clausen, dessen Team sogar in Führung ging, aber kurz vor und nach der Pause drei Gegentore kassierte.

Eichede II stoppt Talfahrt: Durch einen kurz vor Schluss sichergestellten 4:3-Zittersieg beim Sereetzer SV hat die zweite Mannschaft des SV Eichede ihre Talfahrt gestoppt. Das Team des neuen Trainers Paul Kujawski baute damit den Vorsprung auf den Relegationsrang acht auf acht Punkte aus.