Stormarn
FUSSBALL

Der SSV Pölitz ist der Gewinner des Spieltags

Trainer Jan-Christian Hack gewann mit dem SSV Pölitz 2:0 beim Sereetzer SV

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Trainer Jan-Christian Hack gewann mit dem SSV Pölitz 2:0 beim Sereetzer SV

SSV-Fußballer festigen Nichtabstiegsplatz in der Verbandsliga Süd-Ost. Dem SSC Hagen gelingt Derbysieg gegen den VfL Tremsbüttel.

Pölitz dominiert: Im wichtigen Auswärtsspiel beim Sereetzer SV feierten die Verbandsligafußballer des SSV Pölitz einen verdienten 2:0-Erfolg. "Wir mussten einen angeschlagenen Spieler in die Startelf stellen und hatten drei Leute aus der Zweiten auf der Bank. Aber wir haben sehr engagiert begonnen und den Gegner in allen Belangen dominiert", sagte Trainer Jan-Christian Hack, der nun auf entscheidende Wochen blickt. Kommendes Wochenende geht es gegen den ärgsten Verfolger VfL Tremsbüttel, danach warten weitere Konkurrenten oder Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle. "Elf, zwölf Punkte brauchen wir auf jeden Fall noch für den Klassenerhalt", so Hack. Das Nachholspiel gegen den Büchen-Siebeneichener SV wurde inzwischen für Ostersonnabend angesetzt.


Elmenhorsts erster Rückschlag:
Nach der Winterpause hatte der SC Elmenhorst im Tabellenkeller gehörig für Wirbel gesorgt, sogar beim Tabellenführer in Siebenbäumen gepunktet. Beim zweitplatzierten VfB Lübeck II gab es nun den ersten Dämpfer – und deutliche Kritik vom Trainer. "Wir hatten nicht die richtige Einstellung, sind ehrfürchtig vorm Gegner erstarrt", sagte Reiner Gösch nach dem 0:6. Kommenden Sonntag kommt der schwächelnde Sereetzer SV. "Dann steht hoffentlich wieder eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz", so Gösch.


Bargteheide wartet weiter:
Schlusslicht bleibt der TSV Bargteheide, der bislang auch unter dem neuen Trainer Essmatulla Omid einfach nicht punkten kann. Der 23-Jährige stellte aber auch nach seiner dritten Niederlage, dem 0:2 gegen den von Denny Skwierczynski trainierten 1. FC Phönix Lübeck, die positiven Erkenntnisse heraus: "Das war richtig gut, man merkt, dass wir immer besser werden. Diesmal haben wir uns auch hochkarätige Chancen erspielt." In der Schlussphase verhinderte Lübecks starker Keeper zweimal den Ausgleich, ehe die Gäste einen Konter in letzter Minute zum Endstand nutzten. Die Entfernung zum rettenden Ufer ist nun schon 14 Punkte. "Das Problem ist, dass uns die Zeit davonrennt", so Omid. "Jetzt kommt das Derby gegen Eichede II, ein emotionales Spiel. Da könnten die ersten drei Punkte drin sein."


Eichedes Zweite sucht Spaß:
Bargteheides Hoffnung gründet auch auf den bisher durchwachsenen Eicheder Auftritten dieses Kalenderjahres. Auch beim FC Dornbreite gab es für das Team von Bernd Helbing-Saß nichts zu holen. "Wir müssen zusehen, dass wir schnell wieder Selbstvertrauen tanken", sagte der Trainer nach dem 1:3. Es kranke derzeit in allen Mannschaftsteilen. "Gegen Bargteheide wollen wir wieder Spaß und Leichtigkeit reinbringen."


Hagen schlägt Tremsbüttel:
Im einzigen Stormarnduell des Spieltags musste der VfL Tremsbüttel einen Rückschlag einstecken, unterlag beim SSC Hagen Ahrensburg mit 1:3. Für die Ahrensburger war es der dringend benötigte erste Sieg des Jahres. "Das war wichtig für das Punktekonto und die Moral. Die Mannschaft hat die richtige Reaktion auf das 1:1 gegen Sereetz gezeigt", sagte Coach Michael Schmal. "Jetzt müssen wir gegen Güster nachlegen." Mit einem weiteren Erfolg würden die Schlossstädter den Rückstand auf den wichtigen siebten Platz weiter verkürzen.


Reinfeld überrascht negativ:
Die Überraschung des Spieltags gab es in Reinfeld. Der SV Preußen kassierte beim 0:1 gegen den neuntplatzierten TSV Pansdorf die erste Niederlage seit Oktober 2016. Zuletzt hatte der Tabellendritte acht Siege in Folge gefeiert.

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