Stormarn
Volleyball

Oststeinbekerinnen überraschen beim Tabellendritten

Ballannahme von Oststeinbeks Svenja Berger

Ballannahme von Oststeinbeks Svenja Berger

Foto: Henrik Bagdassarian / HA

Regionalligateam gewinnt bei der Lübecker TS mit 3:1 und feiert damit wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Lübeck.  Den Volleyballfrauen des Oststeinbeker SV ist in der Regionalliga Nord ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gelungen. Beim Tabellendritten Lübecker TS setzte sich die Mannschaft von Jörg Förster überraschend mit 3:1 (25:15, 25:22, 14:25, 30:28) durch. Entscheidend war, dass die Stormarnerinnen im vierten Durchgang bei einem 22:24-Rückstand zunächst zwei Satzbälle abwehrten und Mittelblockerin Katharina Pape schließlich den fünften Matchball für die „Cowgirls“ zum umjubelten 30:28 verwandelte. „Es war eine dieser emotionsgeladenen Partien, für die man als Trainer lebt und arbeitet“, sagte Förster. „Das Spiel hat aber auch gezeigt, dass die Mannschaft in einer kritischen Phase an einem Strang zieht und wir durch intensive Trainingsmaßnahmen noch weiteres Potential ausschöpfen können.“

Der zweite Sieg in Folge gelang ohne die Leistungsträgerinnen Julia Wanke und Stefanie Thomsen. „Der Kader ist in der Breite so gut aufgestellt, dass wir auch solche Ausfälle einigermaßen kompensieren können“, sagte Förster. „Eine Spielerin wie Marie Fleischmann, die für Thomsen das Zuspiel übernommen hat, wächst dann eben über sich hinaus, sobald die Verantwortung allein auf ihren Schultern liegt.“ Stark aber auch die Leistung der zum vierten Satz eingewechselten Mittelblockerin Daniela Paukert, die an der Netzkante für zusätzliche Dynamik sorgte. „Unglaublich, was sie den Lübeckerinnen für Bälle ins Feld geschmettert hat“, sagte der Trainer.

Den glanzvollen Sieg müssen die Stormarnerinnen allerdings schnell abhaken – und sich auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Kommenden Sonnabend, 4. März (16.30 Uhr), ist am Meessen der Tabellenfünfte Kieler TV II zu Gast. Förster: „Ohne wenn und aber: Da muss der nächste Sieg folgen.“