Stormarn
Volleyball

Dritte Liga: Oststeinbeks Männer vergeben Matchball

Johannes Begemann vergab beim Stand von 14:13 im Tiebreak eine Angabe

Johannes Begemann vergab beim Stand von 14:13 im Tiebreak eine Angabe

Foto: Henrik Bagdassarian / HA

Erstazgeschwächte Stormarner Drittliga-Volleyballer verlieren beim Eimsbütteler TV in Hamburg mit 2:3.

Hamburg.  Co-Trainer Timo Timpe zollte den Drittliga-Volleyballmännern des Oststeinbeker SV trotz des 2:3 (25:22, 17:25, 25:22, 18:25, 15:17) beim Eimsbütteler TV ein großes Lob. „Obwohl wir in dieser schweren Auswärtspartie ohne unsere etatmäßigen Diagonalangreifer auskommen mussten, hat die Mannschaft sich hervorragend verkauft“, sagte der 38-Jährige.

Christian Schulz und Michael Thiel, beides Spezialisten für die Angriffs- und Blockarbeit auf der Diagonalposition, sind nach langer Verletzungspause erst vergangene Woche erst wieder ins Training eingestiegen – für sie kam ein Einsatz noch zu früh. Der an Grippe erkrankte Marian Heldt fiel ebenfalls aus. Zunächst sprang Marc Liebold auf der für ihn ungewohnten Position in die Bresche. Im dritten Durchgang wurde er durch Johannes Begemann ersetzt. Timpe: „Beide haben ihre Aufgabe gut gemeistert.“

An der Netzkante setzte insbesondere Mittelblocker Levin Wolf immer wieder mit spektakulären Aktionen Akzente. „Wenn die Annahme sicher stand und das Zuspiel sauber kam, konnte Levin am Netz schalten und walten wie er wollte“, sagte Timpe.

Kurios: Als Björn Domroese im ersten Durchgang den Block der Gastgeber mit einem gefühlvollen Heber überwand, knickten beim Abwehrversuch sowohl Mathias Ahlf als auch der ehemalige Oststeinbeker Sven Wischhöfer zeitgleich mit dem Fuß um. Für beide war die Partie vorzeitig zu Ende.

Zum fünften Mal in dieser Spielzeit mussten die Oststeinbeker in den Tiebreak, und vergaben dort beim einer 14:13-Führung mit einem missglückten Aufschlag von Begemann sogar einen Matchball. Mit dem einen Punkt, den die unterlegen Mannschaft für eine knappe Niederlage erhält, ist Timpe dennoch zufrieden: „Dank unserer couragierten Leistung war es eine Begegnung auf Augenhöhe, die mit etwas Glück auch zu unseren Gunsten ausgegangen wäre.“

Kommenden Sonnabend, 18. Februar (19.30 Uhr, Meessen) empfängt der OSV den zweitplatzierten SV Warnemünde.