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Oststeinbek plant bereits für die kommende Saison

Drittliga-Volleyballmänner treffen nach 0:3 gegen Spandau erneut auf ein Team aus Berlin

Oststeinbek. Niederlagen gehören einfach zum täglichen Geschäft eines Trainers. „Wichtig ist nur, wie man als Coach damit umgeht“, sagte Sebastian Lemke von den Drittliga-Volleyballmänner des Oststeinbeker SV. „Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung sollte schnellstmöglich eine fundierte Analyse erfolgen, um mögliche Fehlerquellen abzustellen.“

Die 0:3 (19:25, 23:25, 21:25)-
Heimpleite gegen den TSV Spandau 1860 bereitete Lemke deshalb nur kurz Kopfzerbrechen. „Von der ersten bis zur letzten Minute waren die Spieler mental nicht richtig bei der Sache“, sagte der Coach. „Daran werden wir arbeiten. Denn an Tagen, an denen die Mannschaft ihr volles Leistungspotenzial abruft, können wir in der Nord-Staffel mit jedem Gegner mithalten.“ Das Konzept von Lemke und Timo Timpe ist über die laufende Spielzeit hinaus ausgelegt. Das Trainergespann plant eine Mannschaft zu formen, die in den kommenden Jahren um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga mitmischen kann.

Jannis Lange könnte gegen Berlin sein Comeback feiern

Was gegen Spandau nicht gelang, wollen die Oststeinbeker nun am kommenden Sonnabend, 26. November, in der Heimbegegnung gegen den SV Preußen Berlin (20 Uhr, Meessen) umsetzen. „Uns fehlt ein Sieg, um das Thema Abstieg ad acta zu legen“, sagte Lemke. „Sobald uns das gelungen ist, können wir im Hinblick auf die kommende Saison einige neue Dinge ausprobieren und den jungen, in der Dritten Liga eher unerfahreneren Spielern mehr Einsatzzeiten bieten.“

Lemke hofft am Sonnabend auf ein Comeback von Jannis Lange. Oststeinbeks Zuspieler fehlte mehrere Wochen aufgrund einer Handverletzung. Mit Außenangreifer Martin Stromecki, der an einer Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen laboriert, rechnet der Trainer erst in einigen Wochen. Michael Thiel dagegen, der langzeitverletzte Diagonalspieler des OSV, wird in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen.