Stormarn
Dritte Bundesliga

Droht Sieks Tischtennisherren jetzt der Abstiegskampf?

Der Südkoreaner Kim Doyub ging diesmal im Einzel leer aus

Der Südkoreaner Kim Doyub ging diesmal im Einzel leer aus

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Drittligamannschaft verliert überraschend mit 3:6 beim TSV Schwarzenbek. Abteilungsleiter Zilz fordert Umdenken.

Siek.  Das erste Aufeinandertreffen mit dem TSV Schwarzenbek überhaupt endete für die Tischtennisherren des SV Siek mit einem kleinen Debakel: Abteilungsleiter Stefan Zilz entschuldigte sich nach der überraschenden 3:6-Pleite des Favoriten beim Bezirksrivalen bei den vielen Fans, die das Sieker Drittligateam zum Auswärtsspiel begleitet hatten. „Rund die Hälfte der 243 Zuschauer kam von uns, das war sensationell. Enttäuschend ist, dass die Mannschaft trotz der super Unterstützung leider nichts zurückgezahlt hat. Das tut mir leid.“

Angesichts der bevorstehenden schweren Spiele in Celle, gegen Hertha BSC Berlin, den SV Brackwede und TTC GW Bad Hamm empfiehlt Zilz allen Beteiligten, die Niederlage als Denkzettel aufzufassen: „Vielleicht kapiert jetzt der eine oder andere Spieler und Funktionär, dass wir uns auf einen unangenehmen Abstiegskampf einstellen müssen. Einige lassen sich immer noch von der letztjährigen Vizemeisterschaft blenden und träumen weiter vor sich hin. Doch die Realität holt einen schneller ein als man denkt.“

Nach drei Begegnungen sind die Sieker in der 3. Bundesliga Nord auf Rang sieben abgerutscht. Da die meisten Gegner schon mehr Spiele absolviert haben, ist die Tabelle aber noch ohne große Aussagekraft.

Dabei sah es zwischenzeitlich gut aus – bis der an Position vier spielende Patrick Khazaeli gegen Landesmeister Sören Wegner bei einer 2:1-Satzführung und einem 5:2 im vierten Durchgang die Chance vergab, die Sieker in der Gesamtwertung vorentscheidend mit 4:2 nach vorn zu bringen.

Statistik, Doppel: Frederik Spreckelsen/Sascha Nimtz (TSV Schwarzenbek) – Wang Yansheng/Kim Doyub (SV Siek) 11:9, 9:11, 11:7, 2:11, 5:11; Fredrik Lundqvist/Sören Wegner – Daniel Cords/Patrick Khazaeli 11:7, 11:4, 12:10; Einzel: Lundqvist – Kim 2:11, 11:9, 11:9, 11:8; Spreckelsen – Wang 11:9, 1:11, 15:17, 11:4, 10:12; Wegner – Khazaeli 11:9, 9:11, 9:11, 11:8, 11:8; Nimtz – Cords 5:11, 11:5, 5:11, 9:11; Lundqvist – Wang 11:8, 11:4, 11:6; Spreckelsen – Kim 6:11, 11:6, 13:11, 7:11, 11:7; Wegner – Cords 11:13, 11:4, 11:13, 11:5, 11:4.