Stormarn
Barsbüttel

Barsbüttels Fußballer punkten weiter

Abwehrspieler Simon Koops trifft bei 1:1 gegen USC Paloma in der Landesliga Hansa. Samin Trako wieder da

Barsbüttel. So konstant zufrieden hat man Aydin Taneli lange nicht mehr erlebt. „Das war ein verdientes Unentschieden, wir haben Moral bewiesen und können mit dem Ergebnis gut leben“, sagte der Trainer des Barsbütteler SV nach dem 1:1 (0:0) beim USC Paloma. Nach zuvor zwei Siegen hintereinander blieben die Stormarner Landesligafußballer mit dem Remis beim Oberliga-Absteiger auch in der dritten Partie in Folge ungeschlagen.

Im ersten Durchgang verpassten die Stormarner zweimal, in Führung zu gehen. Georg Demircan scheiterte aus 16 Metern (10. Minute), Felix Stirl traf sogar den Pfosten (23.). „Wir waren fußballerisch besser. Paloma wollte kontern, das haben wir nur einmal zugelassen“, sagte Taneli. Nach einem Ballverlust durch Youcef Madadi musste Barsbüttels Torwart Stanislaw Lenz kurz vor der Pause in höchster Not retten. Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren offensiver und gingen prompt durch einen Distanzschuss von Tom Bein (50.) in Führung. „Es war klar, dass es nach dem Rückstand schwierig wird, aber wir haben gut reagiert“, sagte Taneli. Nur acht Minuten nach dem Rückschlag erzielte Innenverteidiger Simon Koops mit dem Hinterkopf den Endstand.

Die Vorlage zum Ausgleich kam per Freistoßflanke einmal mehr von André Tschichholz, der im neuen 4-1-4-1-System in der Regel die Position vor der Abwehr bekleidet. „Er macht das Woche für Woche sehr gut“, sagte Taneli. Kommenden Sonntag (15 Uhr, Öjendorfer Weg) wartet der durchwachsen gestartete SC Vorwärts-Wacker Billstedt.

Derweil gehört ein alter bekannter wieder zum Kader des BSV: Defensivspieler Samin Trako ist zurückgekehrt. Der 27-Jährige war aus privaten Gründen in der vergangenen Winterpause ausgestiegen. „Er muss nun erst mal trainieren. Es wird sich zeigen, welche Rolle er spielen kann“, so Taneli.

Barsbütteler SV: Lenz – Sander, Sandig, Koops, Lauppe – Tschichholz – Sütcü,Demircan (84. Haxhiajdini), Madadi, Radulovic (62. Aliu) – Stirl.