Stormarn
Triathlon

Bargteheides Triathleten kämpfen um Ligaverbleib

Im Prolog waren Bargteheides Männer noch vollzählig auf der Radstrecke, später über die Sprint-Distanz nur noch zu viert

Im Prolog waren Bargteheides Männer noch vollzählig auf der Radstrecke, später über die Sprint-Distanz nur noch zu viert

Foto: HA

Das Damenteam des TSV behauptet in der Tabelle weiterhin einen Mittelfeldplatz. Die Männermannschaft bleibt abgeschlagen Letzter.

Bargteheide.  Am dritten von fünf Wettkampftagen in der Zweiten Bundesliga Nord ist den Triathlondamen des TSV Bargteheide ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt gelungen. Maren Ernst, Rike Kubillus, Lisa Müller-Ott und Bettina Lange festigten beim Muldental-Mannschafts-Triathlon in Grimma (Sachsen) mit einem siebten Rang ihre Mittelfeldplatzierung (Rang sieben). Die Anzahl der Zweitliga-Absteiger steht allerdings bisher weder bei den Damen noch bei den Herren fest.

Für die Triathlonherren des TSV rückt ein Verbleib in der zweithöchsten Wettkampfklasse immer weiter in die Ferne. Abgeschlagen belegen sie den letzten Tabellenplatz, obwohl für Florian Plambeck, Patrick Raabe, Udo van Stevendaal und den Brüdern Lukas und Jonas Schott in Grimma mehr drin gewesen wäre als der vorletzte Rang.

Triathlonmänner bleiben Tabellenletzter

Vor dem Hauptrennen über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) mussten alle Teams einen sogenannten Prolog über 12,4 Kilometer Radfahren und anschließender Laufrunde (3,75 Kilometer) absolvieren. Die in diesem „Vorlauf“ erreichten Zeiten wurden – nach einer gut zweistündigen Pause – für den Sprint-Wettbewerb zugrunde gelegt.

Das schnellste Team aus dem Prolog startete zuerst, die übrigen folgten mit den entsprechenden Zeit-Abständen. „Obwohl Teamwettbewerbe uns nicht unbedingt liegen, haben wir als Mannschaft sehr gut zusammengearbeitet“, sagte Lukas Schott. Als 16. beendeten die Stormarner das Auftaktrennen. Der anschließende Sprintwettkampf stand für die TSV-Herren unter keinem guten Stern.

Nach solider Schwimmleistung (Platz 14) gingen sie nach einem Missgeschick nur zu viert auf die Radstrecke. Plambeck hatte beim Vorbereiten seiner Wechselzone die Radschuhe falsch eingeklickt – den rechten Schuh links, den linken rechts. „Dazu gab es noch ein Kommunikationsproblem“, sagte Lange, Mannschaftsführerin des TSV Bargteheide. „Die anderen Teammitglieder dachten, dass Florian einen Platten hatte und sind in der Hektik einfach losgeprescht.“

Lukas Schott: „Florian sollte auf der Radstrecke eigentlich die Führungsarbeit übernehmen und anschließend auf der Laufstrecke für Tempo sorgen“. Van Stevendaal sagte: „Es war ein sehr ärgerliches Missverständnis, da wir mit Florian dieses Mal definitiv die Chance gehabt hätten, zumindest Platz 14 zu erreichen.“

In Münster (17. Juli) und Hannover (3. September) stehen für Bargteheides Ausdauerathleten nun wieder zwei Einzel-Sprint-Wettkämpfe an.