Stormarn
Handball

Reinfelds Handballfrauen finden zu alter Stärke zurück

Sina Rostek erzielte zehn Tore für den SV Preußen Reinfeld

Sina Rostek erzielte zehn Tore für den SV Preußen Reinfeld

Foto: Henrik Bagdassarian / HA

Schleswig-Holstein-Ligist feiert beim Lauenburger SV überraschenden 23:17-Sieg. Sonnabend kommt Tabellenführer MTV Herzhorn.

Reinfeld.  Die lobenden Worte ihres Trainers gingen runter wie Öl bei den Handballfrauen des SV Preußen Reinfeld. „Das war eine Mannschaftsleistung, wie ich sie sehen will – voller Energie, Einsatz und Siegeswillen“, sagte Detfred Dörling.

Mit 23:17 (15:6) hatte sich sein Team überraschend beim Tabellendritten Lauenburger SV durchgesetzt – nach zuletzt eher schwachen Auftritten in der Schleswig-Holstein-Liga. Mitentscheidend für den achten Saisonerfolg der Stormarnerinnen war die Ausbeute von der Siebenmeterlinie.

Während die zehnfache Torschützin Sina Rostek ihre sechs Strafwürfe allesamt verwandelte, scheiterten die Gastgeberinnen gleich dreimal an Reinfelds Torfrau Annika Rahf. „Annika hat der Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit mit guten Paraden den nötigen Rückhalt gegeben“, sagte Dörling. So erzielten die favorisierten Lauenburgerinnen vor der Pause lediglich vier Feldtore.

„Wenn es uns gelingt, den Schwung und das Selbstbewusstsein aus dieser Partie mit in die Begegnung gegen den MTV Herzhorn zu nehmen, rechne ich mir durchaus Chancen auf einen weiteren Erfolg aus“, sagte der Trainer.

Die Partie gegen den Tabellenführer wird am Sonnabend, 20. Februar, um 18 Uhr in der Sporthalle an der Schützenstraße angepfiffen.

Die weiteren Treffer für den SV Preußen Reinfeld erzielten: Rika Tonding, Anna-Lena Tetzlaff (je 4), Janine Sachse, Lina Tonding (je 2), Dominique
Schild (1).