Stormarn
Hamberge

Reinfelds Fußballer laufen bei 4:1 eigenem Anspruch hinterher

Dem SV Preußen Reinfeld genügt es nicht, mit Siegen dem Ziel Verbandsliga-Aufstieg immer näher zu kommen – die Leistungen sollen bitteschön auch überzeugend sein.

Reinfeld/Hamberge. „Wir waren höchst unzufrieden. Das ist nicht unser Anspruch“, sagte Co-Trainer Christopher Naatz nach dem Spiel gegen die Möllner SV, in dem es ungewöhnlich lange 0:0 gestanden hatte. „Wir haben dann aber Stück für Stück Lösungen gefunden und können am Ende recht zufrieden sein“, zeigte sich Naatz dann schließlich auch versöhnt. Mit dem 4:1-Erfolg festigten die Fußballer die Tabellenführung in der Kreisliga Stormarn/Lauenburg.

Hauptverantwortlich für den am Ende doch deutlichen Erfolg zeichnete Thomas Aldermann. Der Stürmer, der zu Saisonbeginn wie am Fließband, Ende des vergangenen Jahres dann immer seltener getroffen hatte, erzielte einen lupenreinen Hattrick. Auch wenn er mal nicht treffe, sei Aldermann sehr wertvoll für die Mannschaft, betonte Naatz. „Er reißt die Lücken für Ronny Tetzlaff.“

Der Tabellenzweite Bargfelder SV bot derweil gegen den SSC Hagen Ahrensburg II zwar eine über weite Strecken durchwachsene Leistung, landete mit dem 5:2-Erfolg aber einen Big Point – denn der VfL Oldesloe, neben dem WSV Tangstedt größter Konkurrent um Rang zwei, patzte beim 2:5 gegen Borussia Möhnsen und liegt nun schon neun Zähler hinter den Bargfeldern. Die Partie der Tangstedter beim TSV Bargteheide wurde auf den 17. März verlegt.

Hamberges Trainer Mathias Beeck kehrt zu seiner Mannschaft zurück

Mathias Beeck bleibt offenbar Trainer des SV Hamberge. „Ich glaube, alle freuen sich, wenn ich am Dienstag wieder das Training leite“, sagte der Coach der abstiegsbedrohten Stormarner. Nach der Pleite in der Woche zuvor gegen den TSV Berkenthin hatte sich Beeck für eine Woche von der Mannschaft ferngehalten und seinen Rücktritt angeboten. Über die Geschehnisse im Spiel beim SV Eichede III ließ er sich von einer Freundin auf dem Laufenden halten. Hamberge traf in der Nachspielzeit zum 1:1-Endstand. „Die Reaktion war wie erhofft“, so Beeck. „Nach dem, was ich gehört habe, hat der Einsatzwille gestimmt. Mannschaftsintern wurde zudem wohl vieles angesprochen.“ Von dem in letzter Minute gewonnenen Punkt erhoffe er sich zusätzliche Motivation im Abstiegskampf.