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Ahrensburg und Glinde träumen von Regionalliga

Drei Tennis-Herren-30-Teams können vor letztem Spieltag noch aufsteigen

Ahrensburg/Glinde. Spannender könnte der Kampf um den Sprung in die Tennis-Regionalliga der Herren 30 kaum sein. Vor dem letzten Spieltag haben noch drei Teams Chancen auf einen der beiden Aufstiegsplätze. Die besten Aussichten hat ausgerechnet der im Moment noch auf Rang drei liegende TSV Glinde, der bei einem Erfolg am kommenden Sonntag (13 Uhr, Am Sportplatz) gegen den noch punktlosen TC Tangstedt auf jeden Fall aufsteigt, sollte es im Spitzenspiel am Sonnabend (14 Uhr, Fannyhöh) zwischen dem zweitplatzierten THC Ahrensburg und dem punktgleichen Spitzenreiter TC Schenefeld einen Sieger geben. Bei einem 3:3 wären alle drei Teams punktgleich, dann käme es auf das Satzverhältnis und somit auf die Höhe des Glinder Sieges an.

„Wir haben den Vorteil, vor Beginn der Partie zu wissen, wie wir spielen müssen“, sagte Glindes Nummer drei Arne Zimmer. Doch auch Ahrensburgs Mannschaftsführer Lars Borgstede ist zuversichtlich. Er sehe eine 50:50-Chance, das „Endspiel“ gegen Schenefeld zu gewinnen. Beide Teams seien auf Augenhöhe. Borgstede: „Viel wird von der Tagesform und der Aufstellung abhängen.“ In der Besetzung, die zuletzt gegen Tangstedt mit 5:1 gewann, gäbe es für die Ahrensburger wohl nicht viel zu holen, da der bislang noch ungeschlagene Jochen Werner krank ausfiel. Gegen Schenefeld soll der Punktelieferant aber auf jeden Fall mitwirken.

Zudem bemühen sich die Ahrensburger um die beiden in dieser Hallensaison noch nicht eingesetzten Kasper Warming und Florian Merkel. Problem: Der Däne hat zuletzt wegen einer Verletzung länger pausiert, Aufschlag-Ass Merkel sich aus beruflichen Gründen für den Winter eigentlich abgemeldet. „Die Entscheidung wird erst ganz kurzfristig fallen“, sagte Borgstede, der gegen den Tangstedter Jan Wiebeck das Kunststück fertig brachte, einen 1:5-Rückstand im Match-Tiebreak mit neun Punkten in Folge noch in einen 10:5-Sieg zu drehen. Die weiteren Punkte gewannen Dean Danzi, Christian von Perfall, Nils Käselau und Marcus Pietsch/Käselau.