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Fußball: Rechenspiele um die neue Kreisliga

Welcher Platz reicht, entscheidet sich wahrscheinlich erst am Saisonende

Ahrensburg. Dass am Ende einer Fußballsaison das große Rechnen einsetzt, ist nicht außergewöhnlich. Doch so kompliziert wie in der Kreisliga Stormarn ist es selten. Welche Teams schließlich in die neue Kreisliga Stormarn/Lauenburg einziehen und welche den Gang in die Kreisklasse A antreten, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Zu sicher dürfen sich die Teams dabei nie sein. Jörg Lembke, Vorsitzender des Kreisfußballverbands, warnt: „Es könnte durchaus sein, dass der achte Platz nicht sicher reicht.“

Zehn von 18 Plätzen in der neuen Kreisliga werden durch Clubs aus Stormarn besetzt. Zwei Plätze könnten aber durch bislang höherklassige Teams eingenommen werden, nämlich wenn aus der Verbandsliga Süd-Ost der WSV Tangstedt (derzeit Tabellen-16.) und der VfL Oldesloe (13.) absteigen. In diesem Fall würden in der Kreisliga lediglich die Tabellenplätze zwei bis sieben den Einzug in die neue Kreisliga garantieren. Der Tabellenachte müsste dann in der Relegation gegen den Vizemeister der Kreisklasse A antreten. Der Erstplatzierte der Kreisklasse A steigt direkt auf. Sollte sich der VfL Oldesloe retten, reicht in der Kreisliga Platz acht sicher und der neunte Rang zum Einzug in die Relegation.

Bargfelder SV mit Schützenfest gegen SSC Hagen Ahrensburg II

Richtungsweisende Siege feierten an diesem Spieltag der sechtplatzierte Bargfelder SV und der Tabellensiebte SV Hamberge. Die Hamberger machten es beim 3:2 gegen Schlusslicht FC Ahrensburg allerdings unnötig spannend. „Wir haben unsere Riesenchancen einfach nicht genutzt“, sagte Trainer Matthias Beeck. Allein Timo Kutschke scheiterte dreimal am Aluminium. Der Bargfelder SV überzeugte beim 5:2-Erfolg gegen den SSC Hagen AhrensburgII dagegen restlos. Victor Janelt traf gegen seinen Ex-Club doppelt. „Da hat man gesehen, wozu er imstande ist“, sagte Hagens Trainer Andreas Krüger. „Bargfeld hat völlig verdient gewonnen.“