Stormarn
Steinburg

HSV mit Owomoyela nach Eichede

Steinburger Regionalligafußballer empfangen Sonntag die Hamburger Bundesligareserve

Steinburg. Das Nachholspiel des HSV II gegen den VfR Neumünster unter der Woche ließ sich Oliver Zapel natürlich nicht entgehen. „Mir war es wichtig, noch mal auf die Offensive des HSV zu achten. Unser Plan steht“, sagte der Trainer des SV Eichede, dessen Regionalligafußballer am Sonntag (14 Uhr, Matthias-Claudius-Straße) die Reserve der „Rothosen“ empfangen.

Bei dem 1:0-Sieg gegen Neumünster liefen die Hamburger mit einer namhaften Defensive auf: Neben Patrick Owomoyela (156 Bundesligaeinsätze) verteidigten auch Lasse Sobiech (34) und Jonathan Tah (15). Owomoyela und Tah erwartet Zapel auch am Sonntag in der Startelf. Der 34 Jahre alte Ex-Nationalspieler und der 18 Jahre junge Shootingstar könnten es im Ernst-Wagener-Stadion mit einem Angreifer zu tun bekommen, den sie kaum kennen dürften und der auch in Eichede zuletzt kaum mehr im Gespräch war – und doch schmerzlich vermisst wurde. Arnold Lechler (sechs Tore in neun Spielen) ist zurück. Zapel: „Sein Heilungsprozess verläuft erfreulich gut. Wenn er gut durch die Trainingseinheiten kommt, steht er Sonntag im Kader.“

Das letzte Mal spielte der Edeljoker im November. Seither schlug er sich mit verschiedenen Verletzungen herum, wegen eines Leistenbruches war der Maurer bis zuletzt krankgeschrieben. „Mit Arnold bekommen wir die Joker-Waffe in unser Arsenal zurück“, so Zapel. „Die Siege in der Hinrunde haben wir zu einem großen Teil ihm zu verdanken und sein monatelanger Ausfall hat einen ganz großen Anteil daran, dass wir jetzt unten in der Tabelle stehen.“ Die Dynamik, Abschlussstärke und Unbekümmertheit Lechlers hätte dem SVE in den vielen engen Spielen mit Sicherheit manchen Zähler mehr beschert. „Ich erinnere mich an viele Situationen, wo wir ihn dringend gebraucht hätten“, so Zapel.

Kemo Kranich ist nach seinem Innenbandriss noch nicht so weit. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Winterneuzugang Sonntag im Kader steht, bezifferte Zapel auf fünf Prozent.

Das Hinspiel gewannen die Stormarner durch ein Tor von André Kossowski mit 1:0.