Ahrensburg

Hagens Pechsträhne reißt nicht ab – Kreuzbandriss auch bei Hauke Iwersen

Erst Niko Leptien, dann Christopher Lindenau und jetzt auch Hauke Iwersen – die Serie der Kreuzbandrisse bei den Fußballern des SSC Hagen Ahrensburg findet einfach kein Ende.

Ahrensburg. Iwersen wurde am Mittwoch an seinem verletzten Knie operiert, bislang wurde von einem Außenmeniskusschaden ausgegangen. Bei dem Eingriff stellte sich heraus, dass das Kreuzband gerissen ist.

Weil es sich um einen besonders komplizierten Fall handelt und zunächst noch eine Sehne aus dem Beckenknochen in das Knie verpflanzt werden muss, wird Iwersen dem Schleswig-Holstein-Ligisten voraussichtlich rund anderthalb Jahre fehlen. „Das ist unglaublich bitter“, sagte Trainer Michael Schmal.

Lindenau und Leptien werden heute nacheinander in der Park-Klinik Manhagen in Großhansdorf operiert, belegen ein Doppelzimmer und bleiben zur Beobachtung bis Sonntag. Für Leptien ist es bereits der zweite Kreuzbandriss, der 23-Jährige zog anfangs sogar das Ende seiner aktiven Laufbahn in Betracht. „Man muss gucken, wie der Heilungsprozess verläuft“, sagte er. Die Reha wollen beide gemeinsam bestreiten.