Ahrensburg

SSV Pölitz und SV Meddewade in Feierlaune

32 Tore am zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga. Reinfeld gewinnt kampflos

Ahrensburg. Am zweiten Spieltag der Kreisliga Stormarn sind die Fußballer des SSV Pölitz an die Tabellenspitze gestürmt. Sie lösten die am ersten Spieltag so torhungrige FSG Südstormarn im direkten Duell durch einen 6:0-Kantersieg ab. Den zweithöchsten Sieg des Tages feierte der SV Preußen Reinfeld. Für das 5:0 gegen den FC Ahrensburg musste die Mannschaft von Trainer Jochen Prieß allerdings gar nicht erst antreten.

Wie vom Ahrensburger Trainer Udo Stroinski zu Wochenbeginn angekündigt, bekam der FCA keine Mannschaft zusammen. Die Partie wird kampflos mit 0:5 gewertet. Ob und wie es bei den Schlossstädtern weitergeht, ist völlig offen.

Prieß sah sich als Ersatz für das ausgefallene Spiel seiner Mannschaft die Partie zwischen dem SV Hamberge und dem SSC Hagen Ahrensburg II an. Es war einer von zwei Zittersiegen eines klaren Favoriten. Der SSC tat sich 90 Minuten lang schwer mit den defensiv auftretenden Gastgebern. Erst ein von Jan Niklas Danger erzwungener und verwandelter Foulelfmeter drehte das Spiel. "Die Mannschaft hat sich mit Willen, Teamgeist und Leidenschaft aus dem eigenen Dreck gezogen. Darauf ist man als Trainer stolz", sagte Andreas Krüger. Auch dem Verbandsligaabsteiger TSV Bargteheide gelang beim 2:1 gegen den SV Türkspor Bad Oldesloe nicht der erwartete deutliche Sieg.

Für die Überraschung des Tages sorgte Aufsteiger SV Meddewade. Die Mannschaft von Trainer Heiko Henneking drehte gegen den TuS Hoisdorf einen frühen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Sieg - den ersten in der Kreisliga. "Es war eine super Stimmung. Die Party ging bis 0.30 Uhr", sagte Henneking. Für den Höhepunkt einer turbulenten Partie sorgte Pascal Behnk, der aus knapp 30 Metern in den linken Winkel zum 3:2 traf.

Bunt ging es zu beim 4:2-Erfolg des Witzhaver SV gegen den WSV Tangstedt II. In den letzten acht Minuten sahen allein die Witzhaver viermal "Gelb" sowie einmal "Gelb-Rot". "Tangstedt hat nach unserer tollen ersten Halbzeit das Spiel mit unfaireren Mitteln kaputt gemacht. Davon haben wir uns in der Schlussphase anstecken lassen", sagte Trainer Wolfgang Spethmann, der nach einer "katastrophalen Vorbereitung" auf einen Start mit drei Siegen aus drei Pflichtspielen zurückblickt.

Bemerkenswert: Keine der bisher 15 Kreisligapartien endete Unentschieden. Ändern könnte sich das im Gipfeltreffen des dritten Spieltags. Der SSV Pölitz empfängt den SV Preußen Reinfeld (Sonntag, 18. August, 15 Uhr, Zum Sportzentrum).