Barsbüttel

Barsbüttel will nicht mehr zittern

Landesligafußballer setzen in der neuen Saison auf mannschaftliche Geschlossenheit

Barsbüttel. An diesem Sonntag um sechs Uhr in der Früh landet das Flugzeug, das Aydin Taneli zurück nach Deutschland bringt. Einen Umweg von Hamburg-Fuhlsbüttel in die eigene Wohnung kann sich der Trainer des Barsbütteler SV dann noch erlauben. Treffpunkt am Fußballplatz ist um 9.15 Uhr. Knapp zwei Stunden vor dem Pokalspiel gegen den FC Bergedorf 85 (11 Uhr, Sander Tannen) sieht der 30-Jährige seine Mannschaft erstmals seit fast drei Wochen wieder.

"Es ist immer etwas anderes, wenn nur der Co-Trainer an der Seitenlinie steht", sagt Swen Frahm, der zuletzt das Training leitete und die Mannschaft bei den Testspielen coachte. Der Zeitpunkt von Tanelis Abwesenheit hätte unglücklicher kaum sein können. Die Reise ließ sich aber nicht vermeiden.

Die Vorbereitung nennt Frahm "durchwachsen". Der Abgang des vielseitig einsetzbaren Phillip Sander schmerzt, dazu fehlen mehrere Defensivspieler verletzt. Dennoch herrscht Optimismus am Soltausredder. "Die Stimmung im Team ist besser als in der letzten Saison. Wir können sehr viel über die mannschaftliche Geschlossenheit erreichen", so Frahm.

Im 4-2-3-1-System will der BSV aus einer gesicherten Defensive heraus agieren. Die Bilanz von 83 Gegentoren darf sich nicht wiederholen. Ein zweiter Torwart muss noch verpflichtet werden, da Johannes Bock vorübergehend ins Ausland geht. Kapitän bleibt Betim Haxhiajdini, ein Stürmer.

Der Kader des Barsbütteler SV:

Zugänge: André Tschichholz, Nico Sandig, Mehmet Ünlü (alle Rahlstedter SC), Daniel Brause (SSV Großensee), Marvin Harwardt (SV Eichede), Volkan Karagöz (TuS Hamburg), Gunnar Kiehn (TSV Trittau), André Uebachs (TSV Wandsetal), Burak Karadeniz (Bramfelder SV II)

Abgänge: Phillip Sander, Harun Ileri (beide SC Europa), Hamza Mokaddem (SSC Hagen Ahrensburg), Dave Fehlandt (VfL Lohbrügge), Hasan Yaylaoglu (SC Croatia Hamburg), Simon Gottschling, Hekurim Zeqiri, Köksal Arslan (alle Ziel unbekannt)

Weiter im Kader: Marco Reksidler, Johannes Bock, Daniello Cords, Galin Bogdanov, André Grosche-Müller, Sebastian Wojewodzki, Oswaldo Carrion Gaona, Fatih Koc, Ramazan Sütcü, Samin Trako, Danny Qasem, Betim Haxhiajdini, Daniel Opoku

Trainer: Aydin Taneli

Saisonziel: gesicherter Mittelfeldplatz