FC Voran Ohe verspielt Auswärtssieg beim MSV Hamburg

Peter Martens möchte - wenn überhaupt - nur noch höherklassige Mannschaften trainieren.

Reinbek. Das ist einer der Gründe dafür, dass der Coach sein Traineramt beim FC Voran Ohe nach der Saison abgibt. Umso mehr erfreute ihn, dass er beim 3:3 (1:1) der Reinbeker gegen den MSV Hamburg ein Fußballspiel sah, das das Niveau der Bezirksliga überstieg.

"Viele Landesligateams sind nicht in der Lage, bis zum Schluss so ein hohes Tempo anzuschlagen, wie es beide Mannschaften getan haben", sagte Martens zufrieden. Bei dem leistungsgerechten Remis beim Tabellenzweiten zeigten seine Schützlinge eine starke Leistung, mit dem Endergebnis mochten sie sich aber nicht anfreunden. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit hatte Marco Braesen für die Gastgeber einen berechtigten Foulelfmeter zum 3:3 verwandelt.

Bis zur letzten Minute bewiesen die Gäste Moral, steckten zwei Rückschläge weg. Den Führungstreffer für den MSV durch Oliver Lubinski (32. Minute) beantworte Bastian Schmidt noch vor der Pause (42.). Marvin Schipper erzielte in der 49. Minute die Führung für die Stormarner, die sich auch durch den Ausgleich durch Braesen (59.) nicht beeindrucken ließen. Marcel Schmidt brachte sein Team nur eine Minute später erneut in Front, bevor der ehemalige Oststeinbeker Braesen doch noch zum 3:3 traf. Der FC Voran Ohe belegt in der Bezirksliga Ost weiterhin den sechsten Tabellenplatz.

Sven Schneppel, der Martens nach der Saison ablösen wird, sah nach vielen Freundschaftsspielen nun zum ersten Mal ein Pflichtspiel seines zukünftigen Vereins. "Die Partie hat mir sehr gut gefallen. Es war das, was ich mir erhofft und erwartet habe", sagte er. Die Winterpause nutzte der 40-Jährige gemeinsam mit Teammanager Oliver Schubert bereits zur Personalplanung für die kommende Saison. Vertragsverlängerungen gelangen mit Maxim und Ilja Gassmann, Nasser El Osman, Martin Holm, Niklas Müller-Leitloff, Yannik Lux, Philipp Breutel, Marvin Schipper, Abid Belgacem, Alex Hooge, Jan Döring, Jens Schenkenberg, Tobias Maertzke, Philip Willner sowie Bastian und Marcel Schmidt. Und es sollen noch weitere Spieler über die laufende Spielzeit hinaus gebunden werden. Frank Punert gaben die Reinbeker hingegen zum Ligakonkurrenten TuS Aumühle ab.

"Wir werden uns zur nächsten Saison nur punktuell verstärken und dabei besonders auf den Charakter achten. Vorher aber wollen wir mit allen jetzigen Spielern gesprochen haben", so Schneppel.