Stormarn
Fußball-Kreisliga

Oststeinbek II: Trainer trotz 4:2 unzufrieden

Gewonnen - aber von Zufriedenheit keine Spur. "Als Trainer interessiert mich die Spielweise meiner Mannschaft mehr als das Ergebnis", begründete Coach Kay-Nicolai Lorenzen von den Kreisliga-Fußballern des Oststeinbeker SV II nach dem 4:2 (1:1) seiner Mannschaft beim noch punktlosen TuS Aumühle II seinen Missmut.

Ahrensburg. Besonders die Leistung in der ersten Halbzeit lag ihm schwer im Magen. Lorenzen: "Nach der Pause haben wir zwar besser gespielt, dafür aber eine Vielzahl von klaren Chancen ausgelassen." Die Tore für die Gäste, bei denen Shahin Olfat kurz vor dem Seitenwechsel die Gelb-Rote Karte sah, erzielten André Bergoint (10. Minute), Marcel Hoheisel (52.), Tobias Metzke (84.) und René Rodenberg (90.).

Während die Oststeinbeker auf Rang fünf vorrückten, übernahm die TSV Reinbek nach dem 0:8 (0:5)-Fiasko beim SV Altengamme die rote Laterne. Trainer Jörn Wilkens war zur Pause nur noch auf Schadensbegrenzung bedacht. "Nur nicht zweistellig verlieren", gab er beim Seitenwechsel als Parole aus. "Katastrophales Abwehrverhalten, unnötige Ballverluste und extrem schwach im Zweikampf", so beschrieb er den Auftritt seines Teams bei der vierten Niederlage hintereinander. Um die Abwehr zu stabilisieren, verpflichteten die Reinbeker Verteidiger Antjen Schmidt (bislang Atlantik 97).

Auch der VSG Stapelfeld lud zum Tag der offenen Tür ein - 1:5 (0:2) hieß es am Ende beim Rahlstedter SC II. Den einzigen Treffer für die Stormarner erzielte Masehullah Satari fünf Minuten vor Schluss. "Das war nicht das, was wir können", so Trainer Jan Fricke.

In der Tabelle liegen die Stapelfelder ebenso auf einem Abstiegsplatz wie der Ahrensburger TSV, der beim Lemsahler SV mit 1:4 (0:1) den Kürzeren zog. Für Co-Trainer Lars Auerbeck wurde der Spielverlauf damit auf den Kopf gestellt. "Wir waren deutlich überlegen, hatten dreimal so viele Chancen wie der Gegner", sagte er. Nur mit dem Toreschießen haperte es - zumindest bis zur 88. Minute, als Fliden Lleshi immerhin noch der Ehrentreffer gelang. Vorher hatten die Brüder Rodrigo und Christian Bustos Barrera beim Spielstand von 0:2 jeweils die "Ampelkarte" gesehen.