Reinbek. Mit zeitlicher Verzögerung dürfen die ersten Ukrainer noch im Juni die neue Unterkunft umziehen. Wie die Belegung gestaltet wird,

Das Graffito auf den Fluren erinnert noch daran, dass hier in den Containern am Mühlenredder einst Schüler Aufsätze schrieben oder Matheaufgaben lösten. Nun sollen in der einstigen Campusschule Geflüchtete aus der Ukraine einziehen. „Ich warte jeden Tag darauf, dass es losgeht“, sagt Nadja Weißberg. Die Sozialpädagogin arbeitet seit April in Reinbek und ist zusammen mit ihrer Kollegin Karen Freihorst eigens eingestellt worden, um die meist ukrainischen Frauen mit ihren Kindern in der neuen Unterkunft zu betreuen. Doch deren Inbetriebnahme hat sich durch Lieferschwierigkeiten bei Mobiliar und Baumaterialien verzögert. Aktuell müssen noch letzte Brandschutzfragen geklärt werden.