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Kreisstraße 80 wieder frei – neue Behinderungen drohen

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Bauingenieurin Anastasia Kempf hat die Bauarbeiten an der Kreisstraße 80 koordiniert.

Bauingenieurin Anastasia Kempf hat die Bauarbeiten an der Kreisstraße 80 koordiniert.

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Bauarbeiten sind drei Wochen früher fertig als geplant. Ganz vorbei ist es mit den Unannehmlichkeiten allerdings noch nicht.

Reinbek. Gute Nachrichten für Autofahrer: Seit Montag, 20. September, um 6 Uhr ist die Kreisstraße 80 zwischen Reinbek und der Anschlussstelle zur Autobahn 24 wieder befahrbar. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) gibt Stormarns meistbefahrene Kreisstraße nach monatelanger Sanierung drei Wochen früher als geplant wieder frei. „Damit haben wir unsere verkehrliche Hauptschlagader der Region zwischen Barsbüttel, Glinde und Reinbek zurück. Dank an den Landesbetrieb und die beteiligten Unternehmen für die zügige Arbeit“, sagt Martin Habersaat (SPD), Landtagsabgeordneter aus Reinbek.

Provisorische Fahrbahnverbreiterung wird zurückgebaut

Ganz vorbei ist es mit den Unannehmlichkeiten allerdings noch nicht: Mit der Freigabe der K 80 beginnt am Montag der Rückbau der provisorischen Fahrbahnverbreiterung zwischen der Abfahrt von der K 80 auf die K 26 (Sachsenwaldstraße). Die Abfahrtsrampe wird dafür eine Woche voll gesperrt.

Die ausgeschilderte Umleitung Richtung Norden verläuft zum einen über die Kreisstraße 80 Richtung Glinde bis zur Abfahrt auf die L 94 (Möllner Landstraße) und dort zurück auf die K 80 Richtung Reinbek bis zur Abfahrt auf die K 26. Zum anderen gibt es eine Umleitung von der K 80 (Glinder Weg) über die L 223 (Hamburger Straße), die L 222 Richtung Reinbek und die K 26 (Sachsenwaldstraße) zur Kreuzung K 26.

Brücke über die K 80 am Oher Weg hat Risse im Beton

Am 20. September beginnt zugleich die Sanierung der Brücke über die K 80 am Oher Weg zwischen Glinde und Reinbek. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität können die Instandsetzungsarbeiten nur unter Vollsperrung des Oher Wegs stattfinden. Die Umleitungsstrecke wird über die Haidkrugchaussee, Möllner Landstraße bis zur Kaposvar-Spange und umgekehrt eingerichtet.

Eine Grunderneuerung ist nötig, weil die Brücke unter anderem Schäden an Beton und Geländer hat. Im Fahrbahnbelag sind zudem Risse und Absenkungen im Gehweg, Böschungstreppen und Aufstiegshilfen fehlen. Das Projekt kostet 355.000 Euro, 288.000 Euro davon zahlt der Kreis. Den Rest steuern Glinde und Reinbek als Straßenbaulastträger des Oher Wegs bei.

Die Sanierungsarbeiten machen erneute Verkehrseinschränkungen der K 80 erforderlich. Aufgrund von Lieferengpässen bei Spezialrohren konnten diese Arbeiten nicht wie geplant mit der Vollsperrung der K 80 kombiniert werden. Der Verkehr auf der Kreisstraße unterhalb der Brücke wird dann zeitweise einspurig über eine mobile Ampel an der Baustelle vorbeigeführt.

( tj )

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