K 80 Reinbek

Turbo-Baustelle: Kreisstraße früher fertig als geplant

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Die leitende Bauingenieurin Anastasia Kempf hat den Plan. Sie koordiniert die Baustelle K 80 und leitet die Straßenbauabteilung beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH).

Die leitende Bauingenieurin Anastasia Kempf hat den Plan. Sie koordiniert die Baustelle K 80 und leitet die Straßenbauabteilung beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH).

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Gute Nachrichten für Autofahrer: Ab dem 20. September ist die K 80 wieder frei. Allerdings drohen neue Verkehrsbehinderungen.

Reinbek.  Eine Weile schien es so, als passiere gar nichts. Doch nun präsentiert sich die K 80 als Turbo-Baustelle: Gut drei Wochen früher als geplant wird der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) die Kreisstraße 80 zwischen Reinbek und der Anschlussstelle zur Autobahn 24 am Montag, 20. September, um 6 Uhr wieder freigeben.

Ganz beendet sind die Bauarbeiten an Stormarns meistbefahrener Kreisstraße dann aber noch nicht. Vom 20. bis zum 27. September wird die provisorische Fahrbahnverbreiterung zwischen der Abfahrt von der K 80 auf die K 26 (Sachsenwaldstraße) unter Vollsperrung der Abfahrtsrampe zurückgebaut.

K 80 zwischen Reinbek und Anschlussstelle zur A 24 wieder freigegeben

Die ausgeschilderte Umleitung Richtung Norden verläuft zum einen über die Kreisstraße 80 Richtung Glinde bis zur Abfahrt auf die L 94 (Möllner Landstraße) und dort zurück auf die K 80 Richtung Reinbek bis zur Abfahrt auf die K 26. Zum anderen gibt es eine ausgeschilderte Umleitung von der K 80 (Glinder Weg) über die L 223 (Hamburger Straße), die L 222 Richtung Reinbek und die K 26 (Sachsenwaldstraße) zur Kreuzung K 26.

Ab dem 20. September wird auch die Brücke über die K 80 am Oher Weg zwischen Glinde und Reinbek saniert. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität können die Instandsetzungsarbeiten nur unter Vollsperrung des Oher Wegs stattfinden. Die Umleitungsstrecke wird über die Haidkrugchaussee, Möllner Landstraße bis zur Kaposvar-Spange und umgekehrt eingerichtet.

Brücke über der K 80 in Reinbek hat Risse im Beton

Eine Grunderneuerung ist nötig, weil die Brücke unter anderem Schäden an Beton und Geländer hat. Im Fahrbahnbelag sind zudem Risse und Absenkungen im Gehweg, Böschungstreppen und Aufstiegshilfen fehlen. Das Projekt kostet 355.000 Euro, 288.000 Euro davon zahlt der Kreis. Den Rest steuern Glinde und Reinbek als Straßenbaulastträger des Oher Wegs bei.

Die Sanierungsarbeiten machen erneute Verkehrseinschränkungen der K 80 erforderlich. Denn aufgrund von Lieferengpässen bei Spezialrohren konnten diese Arbeiten nicht wie ursprünglich geplant mit der bestehenden Vollsperrung der K 80 kombiniert werden. Der Verkehr auf der Kreisstraße unterhalb der Brücke wird dann zeitweise einspurig über eine mobile Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Deshalb kann es zu weiteren Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Verkehrsführung wurde mit Polizei, Behörden und Buslinienbetreiber abgestimmt.

( tj )

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