Entwicklung

Bevölkerung soll am Leitbild für Wentorf mitarbeiten

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Harald Müller (CDU) ist Vorsitzender des Hauptausschusses in Wentorf

Harald Müller (CDU) ist Vorsitzender des Hauptausschusses in Wentorf

Foto: AMuelle7@wmg.loc

Ziele und Grundsätze für die weitere Entwicklung der Gemeinde sollen erarbeitet werden. Bürgerinnen und Bürger werden beteiligt.

Wentorf. Ob Freiwillige Feuerwehr, Seniorenbeirat, SC Wentorf oder auch die vielen Vereine, die die Kultur in der Gemeinde voranbringen: Wentorf ist geprägt durch seine Ehrenamtskultur. Deshalb sind in einem zweiten Schritt einer großen Befragung aller Wentorferinnen und Wentorfer nun alle Freiwilligen eingeladen, am Donnerstag, 9. September, von 19 bis 21.30 Uhr in die Gemeinschaftsschule zu kommen. Denn Wentorf will sein Leitbild mit Zielen und Grundsätzen, auf dessen Basis die Politik Entscheidungen trifft, überarbeiten.

Dabei geht es um Themen wie Wachstum, Ortsbild, Verkehrsführung, aber auch Nachhaltigkeit. In einem ersten Schritt der Befragung für das Projekt hatten die Bürgerinnen und Bürger zwischen dem 7. und dem 21. Juni die Möglichkeit sich zu melden, um einen Fragebogen über ihre Heimatkommune auszufüllen. Dabei haben 788 Personen mitgemacht, 729 davon online. „Eine sehr gute Resonanz“, sagt Harald Müller (CDU), Vorsitzender des Hauptausschusses. „Das ist eine Quote von etwa 5,5 Prozent, während man sonst mit drei bis fünf Prozent rechnet.“ Um auch der älteren Generation die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern, wurden auch Papierfragebögen verteilt.

Beratungsfirma moderiert den Beteiligungsprozess

Im Vorfeld hatten Mitglieder aller Fraktionen in einer Arbeitsgruppe Potenziale Wentorfs gesucht, aus deren Themenbereichen die beauftragte Beratungsfirma Optiso Fragen entwickelt hat. Ihre Mitarbeiter moderieren auch den Beteiligungsprozess.

Die Ergebnisse der Befragung, dass Wentorf vor allem als liebenswerter Wohnort, mit dem die Mehrheit der Befragten glücklich ist, wahrgenommen wird, zweitens als guter Schulstandort, seien nicht sehr überraschend. „Vonseiten der Politik werden wir die Antworten nicht werten“, sagt Müller. Es gehe vor allem darum, die ursprünglichen Ziele zu schärfen. Denn die Politiker wollten keine vom Willen der Bevölkerung losgelösten Entscheidungen treffen.

Zweiter Termin am 15. September

„Deshalb wollen wir allen die Möglichkeit geben, sich einzubringen“, sagt der Hauptausschussvorsitzende. „Auch denjenigen, die bisher noch nicht gehört wurden.“

Zu einem zweiten Forum lädt die Gemeinde daher für Mittwoch, 15. September, alle Bürgerinnen und Bürger von 19 bis 21.30 Uhr in die Gemeinschaftsschule Wentorf (Achtern Höben 3) ein.

( st )

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