Nach Coronapause

Wentorfer Bühne darf jetzt das Weihnachtsmärchen proben

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Bestens gelaunt haben sich die Mitglieder der Wentorfer Bühne zu ihrer ersten Probe nach 18 Monaten Pause getroffen.

Bestens gelaunt haben sich die Mitglieder der Wentorfer Bühne zu ihrer ersten Probe nach 18 Monaten Pause getroffen.

Foto: Stephanie Rutke

Nach 18-monatiger Pause stehen die Laiendarsteller wieder zusammen auf den Brettern, die ihre Welt bedeuten.

Wentorf. Nach 18-monatiger, coronabedingter Zwangspause heißt es bei der Wentorfer Bühne endlich wieder: „Vorhang auf“. Jetzt durften die Laienschauspieler zum ersten Mal wieder proben. Für viele war es ein Wiedersehen nach einer sehr langen Pause.

Montagabend, 20.30 Uhr in der Aula der Gemeinschaftsschule: Lachen und fröhliches Stimmengewirr sind zu hören. Die Mitglieder der Laienbühne sehen sich zum ersten Mal wieder an dem Ort, den sie so vermisst haben – auf ihrer Probebühne. „Alle sind einfach froh, sich endlich wiederzusehen nach so langer Zeit“, sagt Doris Martin, Vize des Vereins.

Bürgermeister hat die Bühne unterstützt

Wolfgang Snijders, Vorsitzender der Wentorfer Bühne, konnte die Lage mit einem Telefonat mit Bürgermeister Dirk Petersen klären. Besonders freut er sich über Petersens Worte: „Wentorf braucht die Wentorfer Bühne, wir vermissen Euch.“

Jetzt wird es für die Schauspieler sportlich, damit sie pünktlich zum ersten Adventswochenende ein neues Weihnachtsmärchen präsentieren können. Es fehlen etwa vier Wochen Probenzeit. Regie führt jetzt Ute Brügge.

Eltern und vor allem die Kinder in der Gemeinde warten sehnsüchtig darauf. Alle Mitglieder haben der Laienbühne die Treue gehalten und es gab sogar Anfragen von neuen Interessenten, sogar zwei Männer sind darunter. Die sind seit Jahren Mangelware in der Truppe und deshalb herzlich willkommen.

Zwei Fassungen werden einstudiert – für den Notfall

„Weihnachten im Märchenwald“ heißt das diesjährige Stück aus der Feder von Belinda Ley. „Zwei Hexen aus dem Märchenwald haben keine Lust auf Weihnachten und ziehen den Weihnachtsmann aus dem Verkehr“, verrät Wolfgang Snijders über den Inhalt. Oje, ob es dann überhaupt ein Weihnachtsfest gibt? Das will er nicht verraten.

Mit Blick auf die vergangenen 18 Monate studiert die Truppe zwei Fassungen des Stücks ein: entweder mit oder ohne 30-minütige Pause, falls wieder gründlich gelüftet werden muss. Ob es nach dem Stück eine Begrüßung durch die Figuren, Getränke oder bunte Teller geben darf, weiß Snijders noch nicht.

( ru )

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