Infektionsdynamik

Im St.-Adolf-Stift Reinbek gilt von heute an Besuchsstopp

Das Notaufnahme-Team im St.-Adolf-Stift appellierte im März das erste Mal an die Bürger, zu Hause zu bleiben (Foto). Jetzt verhängt die Klinik ein Besuchsstopp.

Das Notaufnahme-Team im St.-Adolf-Stift appellierte im März das erste Mal an die Bürger, zu Hause zu bleiben (Foto). Jetzt verhängt die Klinik ein Besuchsstopp.

Foto: St.-Adolf-Stift

Ausnahmen gibt es nur für Angehörige schwer kranker oder sterbender Patienten sowie Begleitpersonen für Schwangere bei der Geburt.

Reinbek. Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus hat die Krankenhaus-Einsatzleitung des St.-Adolf-Stifts in Reinbek von heute an ein weitgehendes Besuchsverbot für Angehörige von Patienten verhängt. Ausgenommen seien vereinzelte Besuche bei Schwerstkranken und Sterbenden auf der Palliativstation oder nach Rücksprache mit dem behandelnden Oberarzt auch auf anderen Stationen, sagt Krankenhaus-Sprecherin Andrea Schulz-Colberg. Zudem dürfen werdende Väter oder eine andere Begleitperson Schwangere bei der Geburt begleiten. Sie müssen danach aber das Krankenhaus verlassen.

Alle neu aufgenommenen Patienten werden getestet

„Die Sicherheit der uns anvertrauten Patienten steht bei uns an erster Stelle“, so Prof. Dr. Stefan Jäckle, Ärztlicher Direktor des St.-Adolf-Stiftes. „Wir wissen, dass das ein harter Einschnitt ist, aber wir müssen unser Haus vor von außen mitgebrachten Coronaviren schützen und hoffen auf die Einsicht der Angehörigen, die ja auch das Beste für ihre Familienmitglieder wünschen.“

Als weitere Vorsichtsmaße wurde entschieden, dass alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, zur Sicherheit regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden.

( tj )

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