Reinbek

Von Sonnabend an wieder freie Fahrt auf der Schlossstraße

Ab dem 15. August ist die Schlossstraße wieder freigegeben.

Ab dem 15. August ist die Schlossstraße wieder freigegeben.

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Öffnung für den Verkehr auf beiden Spuren verzögert sich um wenige Tage. Der Grund dafür sind die heißen Temperaturen.

Reinbek. Eigentlich sollte von heute an freie Fahrt auf der Schlossstraße herrschen. Die Öffnung für den Verkehr auf beiden Spuren verzögert sich jedoch noch etwas, und zwar bis diesen Sonnabend, 15. August. „Grund für die Verschiebung sind die heißen Temperaturen. Dadurch verlängern sich die Abkühlzeiten der Asphaltdecke“, heißt es vonseiten der Stadt Reinbek.

Es soll wieder eine Sitzgelegenheit am Aussichtspunkt geben

Bis zum morgigen Freitag wird zunächst die Asphaltdecke vor der Schlossstraße Hausnummer 8 geschüttet, direkt vor der Haustür von Winfried Schneider, der monatelang eingezäunt inmitten der Baustelle lebte. Zudem werden die Vorflut zurückgebaut und die Abwasserleitung in Betrieb genommen.

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Sperrung der Schlossstraße dauert an

Die Öffnung für den Verkehr bedeutet jedoch noch kein Ende der Bauarbeiten. Die restlichen Arbeiten, beispielsweise die Herstellung der Wege und des Geländers, können von der Grünfläche aus erledigt werden. Die Gesamtmaßnahmen sollen bis zum 31. August abgeschlossen sein und der Platz wieder wie zuvor hergestellt werden. Demnach soll es auch eine Sitzgelegenheit auf dem Aussichtspunkt geben.

Gesamtkosten bei rund 1,64 Millionen Euro

Die Stadtverordneten hatten zuletzt im Juni Mehrkosten in Höhe von 493.000 Euro für die Arbeiten an der denkmalgeschützten Ufermauer genehmigt. Die Gesamt­kosten liegen damit aktuell bei 1,64 Millionen Euro. Wie die Stadt Reinbek erklärt, gibt es noch eine weitere Nachfinanzierung. „Die genauen Kosten können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benennen“, so Sprecherin Penelope Friebel. Eine Anfrage von Forum 21 hatte im Juni ergeben, dass die Kosten bei 1,77 Millionen Euro liegen. „Diese Baustelle scheint eine würdige Nachfolgerin der auch nach über zehn Jahren noch nicht fertiggestellten, völlig überteuerten sogenannten Holländerbrücke zu werden“, sagt Fraktionsvorsitzender Heinrich Dierking.