Reinbek

Wer hat das Hochlandrind „Cola“ gesehen?

Das Schottische Hochlandrind „Cola“ ist ausgebüxt.

Das Schottische Hochlandrind „Cola“ ist ausgebüxt.

Foto: Angela Lindemann

Besitzerin vermutet, dass das Tier in die Oher Tannen geflüchtet ist. Die Polizei ist informiert, doch noch gibt es keine Spur.

Reinbek. Beim Umtreiben auf eine andere Weide ist es passiert: Das zottelige, Schottische Hochlandrind „Cola“ ist am vergangenen Sonntag in Büchsenschinken verschwunden. Strammen Schrittes marschierte „Cola“ Richtung Neuschönningstedt davon. „Bis 22.30 Uhr mit neun Leuten haben wir sie gesucht“, berichtete ihre Besitzerin Angela Lindemann gestern traurig.

Doch vergebens: Gegen 18 Uhr wurde das Tier zuletzt auf einem Waldweg nahe der Oher Tannen gesichtet. „Seitdem ist sie wie vom Erdboden verschluckt“, sagt Angela Lindemann. Sie vermutet, dass sich das Rind in die Oher Tannen geflüchtet hat. Die Polizei ist informiert. Doch noch gibt es keine Spur von dem auffälligen Tier.

Veterinär soll eingeschüchterte Tier betäuben

„Cola“ hat fuchsfarbenes, langes Fell, einen blonden Pony und eindrucksvolle Hörner. Die uralte Rasse der Schottischen Hochlandrinder gilt als gutmütig und gelassen. Sollte jemand das ungewöhnliche Tier entdecken, bittet seine Besitzerin unter der Rufnummer 0171/ 280 59 48 um eine schnelle Nachricht. „Das wäre wirklich nett“, sagt sie hoffnungsvoll.

„Es ist für Spaziergänger vermutlich schwierig, sie aufzuhalten“, erklärt Lindemann. „Colas“ Besitzer, die sie erst seit April dieses Jahres als Hobby halten, wollen sofort einen Tierarzt benachrichtigen. Der Veterinär soll das eingeschüchterte Hochlandrind betäuben, damit es dann umgehend wieder auf die Heimatweide in Büchsenschinken zu seiner Mitbewohnerin transportiert werden kann.

( st )

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