Neue Erklärung

Zuständigkeit für die Baustelle liegt in Reinbek

Die Bauarbeiten an der historischen Ufermauer in Reinbek.

Die Bauarbeiten an der historischen Ufermauer in Reinbek.

Foto: Susanne Tamm

Wentorfs Bürgermeister verwahrt sich gegen Vorwürfe wegen Verkehrsbehinderungen an der Ufermauer-Baustelle in Reinbek.

Wentorf/Reinbek.  Von angeblich unklaren Zuständigkeiten möchte Wentorfs Bürgermeister Dirk Petersen in diesem Fall nichts hören. Die Verkehrssituation um die Straßenbaustelle am Reinbeker Mühlenteich ärgert zwar, wie gestern berichtet, viele Pendler auf dem Weg nach Reinbek, besonders auch Wentorfer. Bauverzögerungen haben ihnen weitere Monate im morgendlichen Stau beschert. Die Verkehrsregelung obliege allein der Stadt Reinbek, stellte Wentorfs Bürgermeister gestern im Gespräch mit unserer Redaktion klar.

Das gelte auch für die notwendige Ausschilderung auf Wentorfer Gebiet, betont der Verwaltungschef. Dafür, dass immer wieder Lkw von Wentorf kommend in die Baustelle am Übergang von Reinbeker Weg und Schlossstraße geraten, trage seine Gemeinde keine Verantwortung.

Planende Kommune für Beschilderung zuständig

„Es ist zwar richtig, dass die Beschilderung schon auf Wentorfer Gebiet beginnen muss“, so Petersen. Für die Umsetzung sei jedoch immer die planende Kommune zuständig, also in dem Fall Reinbek. Petersen: „Als Bergedorf am Mohnhof gebaut hat, hat unser Hamburger Nachbar auch die Umleitungsschilder auf Wentorfer Gebiet aufgestellt.“

Seit Juli 2018 seien die Zuständigen in Reinbek und Wentorf im ständigen Austausch gewesen. So wurden etwa diverse Beschwerden Wentorfer Bürger an Reinbek weitergeleitet, teils auch abgestellt, etwa falsche Schaltungen für Baustellenampeln oder unzureichende beziehungsweise irreführende Ausschilderungen.

Gegen Vandalismus oder groben Unfug hilft Gedankenaustausch jedoch nur eingeschränkt. Wenn etwa Hinweisschilder für die Umleitung des Lkw-Verkehrs – für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen – aus dem Blickfeld verschwinden. Weil sie, wie Ende vergangenen Jahres, über mehrere Wochen unbemerkt im Graben liegen.

( he )

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