Spielplätze

Klettertürme und Trampolin sind topp

Reinbek (tv). Die beiden Spielplätze im Norden von Neuschönningstedt müssen dringend erneuert werden. Am Platz zwischen Eggerskoppel und Birkenring fährt die einst so schöne Seilbahn schon lange nicht mehr, außerdem muss hier ebenso wie auf dem Platz zwischen Gartenstraße und Sandweg das große Klettergerüst abgebaut werden, weil die Pfeiler morsch sind.

80 000 Euro hat die Stadt für die Neugestaltung zur Verfügung gestellt. Doch was soll mit den beiden Spielplätzen passieren?

"Am besten, wir fragen die Kinder", sagten sich Reinbeks Jugendbeauftragter Ulrich Gerwe und Annette von Buch vom Jugendamt, und luden jetzt alle interessierten Kinder und Eltern zum Ortstermin ein. Als Experte war Stadtplaner Bernward Jansen mit dabei, der schon mehrfach solche Anlagen für die Stadt gestaltet hat.

An die 20 Kinder und ihre Mütter waren der Einladung gefolgt, auch der große Stoffbär "Schnuppi" machte mit. Mit grünen oder roten Punkten konnten die Kinder zunächst bewerten, was ihnen an den bisherigen Spielplätzen gut gefällt und was sie stört. Melanie Gerloff und Jasmin Lichtenwald (beide acht) klebten ohne zu zögern grüne Punkte an eine Rutsche und an ein Kletter-Kettennetz. "Hier kann man so gut klettern wie sonst nirgends", erklärte Melanie. Nächster Schritt im Entscheidungsprozess war der gemeinsame Entwurf einer Wunschliste, auf der die Kinder die genannten Ideen anschließend bewerteten. Wichtigstes Ergebnis: die Seilbahn an der Eggerskoppel soll wieder fahren. "Ebenfalls hoch im Kurs stehen ein Trampolin, neue Klettertürme, ein Wasserspielplatz, eine Schaukel auch für Große, ein Pool und eine Rutsche mit Tunnel und Drehungen", resümiert Ulrich Gerwe das Meinungsbild. Und: Das alte, klapperige Karussell auf dem Platz an der Gartenstraße soll wieder fit gemacht werden.

"Ob wir all diese Wünsche berücksichtigen können, ist eher fraglich", sagt Ulrich Gerwe. In jedem Fall sei beabsichtigt, die beiden Plätze unterschiedlich zu gestalten. Als nächstes steht das Thema nun zur Beratung in den politischen Gremien der Stadt an.

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