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Mega-Schwertransport erreicht Ziel in Oststeinbek – fast

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Der Mega-Schwertransport passierte den Baumarkt in Oststeinbek.

Der Mega-Schwertransport passierte den Baumarkt in Oststeinbek.

Foto: Christoph Leimig

Erneut ist der 75 Meter lange Koloss in der Nacht zum Freitag durch Osteinbek gefahren. Dabei waren Hundert Schaulustige.

Hamburg. Der Mega-Schwertransport hat auf seiner zweiten Runde in der Nacht zu Freitag Oststeinbek erreicht. Damit ist der 75 Meter lange Koloss so gut wie am Ziel. Doch bis zum dortigen Umspannwerk sind es noch einige Meter, wie die Sprecherin der Polizei Ratzeburg, Jacqueline Fischer, am Freitagmorgen gegen 8 Uhr sagte.

Das Fahrzeug stehe derzeit an der Straße Meessen. Warum die Fracht, ein Transformator, noch nicht abgeladen konnte, war zunächst unklar. Insgesamt vier Transformatoren à 350 Tonnen bringt der Transport einzeln von Lauenburg ins Umspannwerk Oststeinbek.

Mega-Schwertransport fast am Ziel: Engpässe in Oststeinbek

In der Nacht hatte der Koloss Oststeinbek passiert, am Markt verfolgten nach Informationen dieser Zeitung rund hundert Schaulustige das Spektakel. Um eine Ampel nicht zu berühren, musste der Transformator bei einem Baumarkt wie schon auf der ersten Tour abgesenkt werden. Am Markt musste das Fahrzeug zwei Anläufe nehmen, um richtig durch die Kurze zu kommen.

Mega-Schwertransport musste mitten durch Bergedorf

Am Donnerstag war der Schwertransport gegen 5 Uhr morgens in Glinde angekommen. Zuvor war er von der Zentralen Sportanlage an der Berliner Straße in Geesthacht mitten durch Bergedorf gefahren, um sein Ziel an der K 80 zu erreichen.

Im Gegensatz zu vorherigen Fahrten schaffte das Team des gerade mal fünf km/h langsamen Fahrzeugs es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den Transport noch vor dem Berufsverkehr auf den angepeilten Parkplatz zu lenken. Laut Informationen der Firma „Kahl & Jansen“, die den Transport leitet, gab es auf der Strecke durch Bergedorf dieses Mal keine größeren Probleme.

Mega-Schwertransport fährt am Montag wieder

Nur zu Anfang sei es etwas beschwerlich gewesen. Bereits um 20 Uhr war das Gefährt in Geesthacht losgerollt, um für den engen Weg durch Bergedorf genügend Zeit zu haben: Dieser ging erneut über die Mohnhof-Kreuzung, über die Brücke über dem Schleusengraben am CCB und unter der Bahnbrücke am Sander Damm bei Obi hindurch.

Anschließend verläuft die Strecke durch den Binnenfeldredder zur K 80 bis nach Glinde, von wo die Möllner Landstraße zum Umspannwerk führt.

Am Montag, 29. November, soll der Schwertransport die insgesamt 45 Kilometer lange Reise ein drittes Mal antreten, bevor er am 6. Dezember in die letzte Runde geht.

( ajs/bob )

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