GesprächsReihe 2019 beginnt

Entstaubte Wissenschaft für jedermann in der Kupfermühle

Glinde.  Zum Auftakt ihrer Reihe Mühlengespräche erwarten die Volkshochschule Glinde und die Universitätsgesellschaft Sektion Glinde am Dienstag, 22. Januar, Prof. Manfred Hanisch zum Thema: „Der 1. Weltkrieg. Das Jahr 1919 – Versailles und die Folgen“. Nach dem Waffenstillstand 1918 wurden im Versailler Vertrag die Bedingungen des Friedensschlusses ausgehandelt. Dass Deutschland als Kriegsverlierer gerade nach Versailles kommen musste, noch dazu am selben Tag wie einst die dortige Kaiserproklamation (18. Januar) bedeutete eine zusätzliche Demütigung.

Ob „Das perfekte Sinnesorgan: das Auge“ (29. Januar, Dr. Uwe Rehder), Abgasskandal und Fahrverbote (5. Februar, Dr. Sönke Harm) oder die Frage, ob moderne Supercomputer in der Lage sind, das Gehirn und seine Fähigkeiten auch nur annähernd zu simulieren (12. Februar, Prof. Hermann Kohlstedt) – Wissenschaftler aller Disziplinen kommen in die Kupfermühle, um mit den Hörern über spannende, aktuelle Themen zu diskutieren und Fragen dazu zu beantworten. Mehr als eine gesunde Neugier und Offenheit brauchen die Hörer nicht, um dienstags um 20 Uhr Neues über die Rätsel der Osterinsel, die Weltraumfahrt, Doppeltalente in der Kunst und Literatur, die „Malweiber“ um 1900 oder die Mörder, in diesem Fall die Schädlinge des Apfelbaums zu erfahren. Zehn Abende kosten 31 Euro, Wenige Einzelkarten für 5,50 Euro gibt es an der Abendkasse.