Blockade von Rettungsfahrzeugen in Glinde

"Das ist uns nicht zu Ohren gekommen"

Betr.: "Platz für Retter geschaffen", Glinde-Seite vom 14. 8. 2015

Betr.: "Platz für Retter geschaffen", Glinde-Seite vom 14. 8. 2015

Mit Klages Argument, dass Leben auf dem Spiel steht, weil Feuerwehr und Rettungsdienste innerhalb von acht Minuten das Einsatzziel lt. Gesetzgebung erreichen müssen, kann man natürlich ganz Glinde schließen. Drei Punkte finde ich interessant.

1. Geplant wurde das nördliche Glinde für Leute mit nur einem Kfz, die dann die "Frechheit" hatten, zu "Wohlstand" zu kommen, und auch nicht nur ein zweites Fahrzeug anschafften, sondern auch Kinder in die Welt setzten, die auch ein Auto haben wollten. Bei einer Entfernung von bis zu zwei Kilometern zur nächsten Einkaufsmöglichkeit und Straßenbaumaßnahmen in den vergangenen 20 Jahren, die eine Einrichtung des ÖPNV unmöglich machten, dürfte es interessant werden, welche Vorschläge die Stadt machen kann, damit ältere Anwohner sich weiterhin versorgen können.

2. Es ist nicht gerade von bürgerfreundlichem Verhalten zu sprechen, wenn Herr Klages erklärt, dass eine Bürgerinformation nicht in den Vorschriften steht.

3. In den vergangenen 30 bis 35 Jahren ist es uns hier noch nicht zu Ohren gekommen, dass Einsatzfahrzeuge nicht "durchkommen" konnten. Die Müllabfuhr befährt unseren Distrikt dreimal in zwei Wochen, und zwar zu Zeiten, wenn das Gros der Fahrzeuge nicht in Glinde ist.

Holger Peters, 21509 Glinde

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