Mobilfunknetz

Telekom und Vodafone forcieren 5G-Ausbau in Stormarn

Vodafone und die Telekom investieren in das Mobilfunknetz im Kreis Stormarn (Symbolbild).

Vodafone und die Telekom investieren in das Mobilfunknetz im Kreis Stormarn (Symbolbild).

Foto: Karl F. Schöfmann / picture alliance / imageBROKER

Netzbetreiber rüsten Funkmasten für mobiles Internet. Bessere Versorgung auf A 1 und entlang der Bahnstrecke Hamburg–Lübeck.

Ammersbek.  Die Netzbetreiber Telekom und Vodafone investieren in den Ausbau des mobilen Internets in Stormarn. Vodafone hat die erste Mobilfunkstation in Stormarn mit 5G-Plus-Technologie in Ammersbek in Betrieb genommen. Unter dieser Bezeichnung vermarktet der Anbieter den sogenannten „5G standalone“-Standard, der Nutzern besonders schnelles Internet auf dem Smartphone bieten soll. Das 5G-Netz ohne Plus-Zusatz basiert hingegen noch auf der weniger leistungsstarken LTE-Technologie.

Bis Mitte 2023 will Vodafone eigenen Angaben zufolge 23 weitere Mobilfunkprojekte in Stormarn umsetzen. Dabei gehe es darum, Funklöcher zu schließen und den 5G-Plus-Standard weiter auszubauen. In Stormarn sind bereits 25 der 60 Mobilfunkanlagen mit den entsprechenden Antennen ausgestattet, 59 mit dem LTE-Standard.

Telekom möchte Versorgung auf A 1 und entlang Bahnstrecke nach Lübeck verbessern

Vier weitere Standorte in Stapelfeld, Ammersbek, Glinde und Ahrensburg sollen bis Mitte 2023 auf 5G umgerüstet werden. Gleichzeitig sollen an neun Anlagen in Rümpel, Hammoor, Stapelfeld, Ammersbek, Bad Oldesloe, Glinde, Tangstedt und Ahrensburg die LTE-Kapazitäten erweitert werden.

Die Telekom hat ihr Funknetz in Stormarn in den vergangenen Monaten um drei neue Anlagen auf jetzt 89 erweitert. Außerdem seien drei Sendemasten um LTE und einer auf 5G erweitert worden. Die Standorte liegen in Barsbüttel, Stapelfeld, Reinbek und Trittau. Die Telekom erhofft sich davon eine bessere Versorgung entlang der Autobahn 1 und der Bahnstrecke Hamburg–Lübeck. Bis 2024 plant das Unternehmen den Bau weiterer sieben Mobilfunkanlagen im Kreis. Zusätzlich seien an 17 Standorten Erweiterungen mit LTE geplant.

( fsn )

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