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Unfall auf der A1: War illegales Rennen Auslöser?

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An dem BMW entstand Totalschaden.

An dem BMW entstand Totalschaden.

Foto: christoph leimig / Christoph Leimig

Vier Personen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Porschefahrer.

Barsbüttel.  Im Falle des Unfalls am Sonnabend auf der Autobahn 1 bei Barsbüttel mit vier Verletzten geht die Polizei von einem illegalen Straßenrennen aus und sucht Zeugen, insbesondere zur Ermittlung des flüchtigen Porsche-Fahrers.

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand hatten sich die Fahrer eines Porsche Panamera und eines schwarzen BMW-Cabrios ein Rennen geliefert, bei dem es zu waghalsigen Fahrmanövern und abrupten Fahrstreifenwechseln gekommen war. Wie berichtet, verlor der 30 Jahre alte Fahrer des BMW gegen 21.45 Uhr zwischen der Anschlussstelle Barsbüttel und dem Autobahnkreuz Hamburg-Ost in Fahrtrichtung Hamburg die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Linker Fahrstreifen auch am Montag noch gesperrt

Der BMW kollidierte mit einem schwarzen VW Polo. Die Fahrzeuge verkeilten sich ineinander und schlugen in der Mittelschutzplanke ein, die auf einer Länge von etwa 30 Metern erheblich deformiert wurde. Der Fahrer des Porsche Panamera flüchtete unerkannt. Zu den Insassen des BMW und des Polo gab die Polizei nun weitere Daten bekannt: Bei dem Fahrer des BMW handelt es sich um einen Oststeinbeker, sein 33 Jahre alter Beifahrer stammt aus Hamburg. Sie beide sowie der 35 Jahre alte Polo-Fahrer aus Bad Oldesloe und sein 38 Jahre alter Beifahrer aus Hamburg wurden leicht verletzt. Sie wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die A 1 war in Fahrtrichtung Süden bis 3.30 Uhr am Sonntagmorgen voll gesperrt. Wegen der starken Beschädigung der Mittelleitplanke blieb der linke Fahrstreifen auch am Montag gesperrt.

Das Polizei-Autobahnrevier in Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Angaben zu dem mutmaßlichen Autorennen machen oder Hinweise zur Ermittlung des Porsche-Fahrers geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04531/170 60 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

( jum )

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