Plakataktion

Polizei Reinfeld warnt Supermarktkunden vor Dieben

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Beim Einkaufen sollten Wertgegenstände stets am Körpergetragen werden.

Beim Einkaufen sollten Wertgegenstände stets am Körpergetragen werden.

Foto: Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Einmal kurz nicht aufgepasst und schon ist die Handtasche weg. Die Polizei Reinfeld verrät, wie man sich beim Einkaufen schützen kann.

Reinfeld . Wer beim Einkaufen seine Handtasche in den Wagen legt und diese nicht ständig im Auge behält, kann schon mal eine böse Überraschung erleben. Ein kurzer Blick in die Regale und schon sind Geldbörse oder Smartphone weg. Immer wieder hat die Polizei mit Fällen zu tun, in denen diese Unachtsamkeit meist älterer Menschen beim Einkaufen ausgenutzt wird. Manchmal werden die Opfer sogar gezielt abgelenkt, um Wertgegenstände zu stehlen.

Taschen sollten nicht im Einkaufswagen gelassen werden

Aus diesem Grund fand am Montagvormittag eine Plakataktion der Polizeistation Reinfeld statt, bei der die Verantwortlichen auf die Gefahr hinwiesen. Dafür besuchten sie alle Supermärkte der Stadt. Plakate unter dem Motto „Schlauer gegen Klauer“ informierten über die Masche. Außerdem sprachen die Polizisten gezielt Menschen an, die ihre Taschen unbeaufsichtigt im Wagen ließen. Um Dieben beim Einkaufen keine Chance zu geben, rät die Polizei, stets aufmerksam zu sein, Taschen nicht im Einkaufswagen zu lassen und Wertgegenstände wie Portemonnaies und Handys direkt am Körper zu tragen.

Polizei geht auch gegen „Falsche Polizisten“ vor

Außerdem besuchten die Beamten in Zusammenarbeit mit der Kriminalinspektion Bad Oldesloe Banken und Sparkassen, um mit Plakaten auf „Falsche Polizisten“ aufmerksam zu machen. Immer wieder geben Täter sich am Telefon zumeist bei älteren Menschen als Polizisten aus und erklären, dass es Hinweise auf einen bevorstehenden Einbruch gibt. Deshalb sollen Geld und Wertgegenstände gesichert werden, wobei die Täter auch behaupten, dass das Geld auf der Bank nicht sicher sei und der „Polizei“ übergeben werden soll. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass sie niemals am Telefon Geld fordern würde. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte auflegen und die Polizei über den Notruf 110 oder die örtliche Dienststelle anrufen. Wichtig ist, nicht die Rückruffunktion des Telefons zu nutzen, sondern die 110 selbst zu wählen.

( jum )

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