Grosshansdorf

Neubau für Offene Ganztagsschule soll Ende 2022 fertig sein

So soll der Neubau für die Offene Ganztagsschule der Grundschule Wöhrendamm aussehen.

So soll der Neubau für die Offene Ganztagsschule der Grundschule Wöhrendamm aussehen.

Foto: KKP Architekten

Auf dem Gelände der Grundschule Wöhrendamm entsteht ein zweigeschossiges Gebäude für die Nachmittagsbetreuung. Arbeiten haben begonnen.

Grosshansdorf. Die Bauarbeiten für das neue Gebäude der Grundschule Wöhrendamm in Großhansdorf haben begonnen. Auf dem Gelände der Bildungseinrichtung entsteht ein Neubau für die Offene Ganztagsschule (OGS). Seit drei Wochen laufen die Arbeiten an dem 4,4 Millionen Euro teuren Projekt. Auf der Einwohnerversammlung am Dienstag informierte Bürgermeister Janhinnerk Voß über den Zeitplan für das Projekt. Die Fertigstellung ist demnach für Dezember 2022 geplant.

Neubau für OGS der Grundschule Wöhrendamm soll Ende 2022 fertig sein

Auf einer rund 550 Quadratmeter großen Fläche zwischen dem Gelände der Kita und der Buskehre entsteht ein teilweise zweigeschossiger Solitär aus Backstein. Der Bau soll über sieben Gruppenräume, eine Mensa mit 80 Sitzplätzen, eine Küche, einen Ruheraum, ein Büro sowie Sanitärräume verfügen und 670 Quadratmeter Nettonutzfläche bieten. Zudem erhält das Gebäude ein Gründach und eine Fotovoltaikanlage. Genutzt werden soll es ausschließlich für die Nachmittagsbetreuung.

Die bestehenden Räume reichen angesichts steigender Schülerzahlen nicht mehr aus

Derzeit werden rund 160 Jungen und Mädchen durch den Elternverein Wöhri-Club nach Unterrichtsende betreut. Die Verwaltung verzeichnet seit Jahren eine steigende Nachfrage nach OGS-Plätzen. Der Wöhri-Club nutzt bislang Räume im Schulgebäude, die angesichts steigender Schülerzahlen für den Unterricht benötigt werden. Gegessen wird in einem kleinen Raum im Keller der Schule, dessen Kapazitäten nicht mehr ausreichen.

Gemeinde möchte gleichzeitige Arbeiten mit LungenClinic-Neubau vermeiden

„Wir wollen mit dem Rohbau fertig sein, bevor im kommenden Sommer die Hochbauarbeiten an der LungenClinic starten“, sagt Voß. So solle verhindert werden, dass die gegenüberliegenden Baustellen zeitgleich mit Schwerlastverkehr angefahren werden müssten.

( fsn )

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