Kommunalpolitik

Bebauungsplan für Schule in Oststeinbek verabschiedet

Mit diesem Entwurf gewannen die Firmen „petersen pörksen partner“ und „arbos Freiraumplanung“ 2018 den Architektenwettbewerb.

Mit diesem Entwurf gewannen die Firmen „petersen pörksen partner“ und „arbos Freiraumplanung“ 2018 den Architektenwettbewerb.

Foto: Baum | Schwormstede | Stellmacher PartGmbB / BGZ

Oststeinbeks neue Grundschule soll 2024 fertig sein. Sie kostet rund 25 Millionen Euro. Politik segnet Bebauungsplan ab.

Oststeinbek.  Einstimmig hat der Bauausschuss in Oststeinbek jetzt den Bebauungsplan für die neue Grundschule abgesegnet. Die Bestätigung in der Gemeindevertretung ist nur noch eine Formalie. Ziel ist es, 2024 mit den Arbeiten fertig zu sein. Die Lehranstalt kostet geschätzt rund 25 Millionen Euro.

Sie entsteht zwischen der bestehenden Schule, Sportplatz, Tennisclub sowie der Walter-Ruckert-Halle. Die Fläche ist 11.000 Quadratmeter groß und wird wegen des Gefälles Hügellandschaft genannt. Der Neubau gliedert sich in drei Gebäudeteile mit jeweils zwei Geschossen und flachen Walmdächern, hinzu kommt eine Mensa mit begehbarem Dach. Alles wird mit hellem Verblendstein verkleidet. Zwischen Schule, die auf Vierzügigkeit ausgerichtet ist, und der in den Hang geschobenen Mensa spannt sich der Campus. Den Architektenwettbewerb hatten im Juni 2018 die Firmen „petersen pörksen partner“ mit Sitz in Lübeck und „arbos Freiraumplanung“ aus Hamburg mit einer Gemeinschaftsproduktion gewonnen. Das Projekt war europaweit ausgeschrieben. 58 Teams hatten sich beworben.

Die jetzige Grundschule mit dem Namen Helmut Landt wurde in den 60er-Jahren gebaut und ist sanierungsbedürftig sowie zu klein. Eine Renovierung samt Erweiterung wäre nicht wirtschaftlich gewesen. Für den Neubau müssen zwei Plätze des Tennisvereins verlegt werden. Das kostet die Gemeinde rund 100.000 Euro.

( suk )

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