Stormarn

Müllsünder: AWSH kontrolliert an zwölf Tagen Biotonnen

Die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft werfen zwölf Tage lang vor der Leerung einen Blick in die Biotonnen und schauen, ob sich darin Störstoffe befinden. Werden sie fündig, bleibt der Behälter stehen (Symbolbild).

Die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft werfen zwölf Tage lang vor der Leerung einen Blick in die Biotonnen und schauen, ob sich darin Störstoffe befinden. Werden sie fündig, bleibt der Behälter stehen (Symbolbild).

Foto: Patrick Seeger / TA

Immer wieder landen Plastik, Metall, Glas und Schutt in den Behältern. Werden die Müllarbeiter fündig, bleibt die Tonne ungeleert.

Bad Oldesloe. Die Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) kontrolliert zwölf Tage lang die Biotonnen in Stormarn auf fälschlich darin entsorgte Abfälle. Immer wieder werden laut AWSH in den Behältern verbotenerweise auch Plastiktüten, Gartengeräte, Metallteile, Bauschutt, Windeln, Glas und sonstige Restabfälle entsorgt. Diese sogenannten Störstoffe behindern die Prozesse in der Biovergärungsanlage und verschlechtern die Qualität des dort produzierten Biokompostes. Von Montag, 6. September, bis Freitag, 17. September, werfen die Müllarbeiter nun vor der Leerung einen Blick in die Tonnen.

Abfallwirtschaft kontrolliert Biotonnen in Stormarn

Finden sie dabei Störstoffe, lassen sie die Behälter ungeleert stehen und versehen sie mit einem Aufkleber. Kunden haben dann die Möglichkeit, die Fremdstoffe bis zur nächsten Leerung zu entfernen. Reicht das Volumen der Behälter bis dahin nicht aus, können im Handel Grünabfallsäcke erworben werden. Die Kontrollen sind Teil der landesweiten Aktion „Schleswig-Holstein räumt auf in der Biotonne“.

( fsn )

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