Barsbüttel

Willinghusens Bürgerverein findet neues Zuhause

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Vorstandsmitglieder des Bürgervereins: Andreas Hamdorf (von links), Gabriele Hamdorf, Klaus Maak und Klaus-Peter Leiste vor dem "Willinghus". Die Räume können sie nur bis Jahresende nutzen.

Vorstandsmitglieder des Bürgervereins: Andreas Hamdorf (von links), Gabriele Hamdorf, Klaus Maak und Klaus-Peter Leiste vor dem "Willinghus". Die Räume können sie nur bis Jahresende nutzen.

Foto: René Soukup

Barsbüttels Verwaltungschef spricht mit Bürgerverein aus dem Ortsteil Willinghusen über neue Bleibe. Eine Lösung ist gefunden.

Barsbüttel. Eine Lösung ist gefunden: Der Willinghusener Bürgerverein wird Anfang kommenden Jahres seine Veranstaltungen in der Rhabarberkate abhalten, kann zudem die frühere Hausmeisterwohnung an der Grundschule als Lagerstätte nutzen. Wie berichtet, müssen die Ehrenamtler ihre jetzige Bleibe im Zentrum des Barsbütteler Ortsteils, die Ex-Kneipe „Willinghus“, im Dezember räumen. Die Gemeinde lässt den Mietvertrag mit dem Eigner auslaufen. Eine Verlängerung ist wegen der hohen Kosten kein Thema.

Für Unverständnis hatte bei den Vorstandsmitgliedern des Vereins Gemeinsam für Willinghusen gesorgt, dass der neue Standort nicht schon längst besiegelt ist. Sie benötigen Planungssicherheit, hätten sich früher entscheidende Gespräche mit Verwaltung und Politik gewünscht.

Verein plant im „Willinghus“ große Abschiedsparty

Jetzt traf sich Bürgermeister Thomas Schreitmüller mit Vereinsvertretern. Dazu zählt auch Klaus Maak. Er und seine Frau sind Eigner der Kate, die im Erdgeschoss einen 70 Quadratmeter großen Mehrzweckraum hat. Dieser wird stundenweise vermietet. „Es war ein harmonisches Treffen“, sagt der Verwaltungschef. Vor zwei Jahren hatte er bereits Konditionen abgeklopft. Diesmal wurde nicht über Geld geredet. „Es geht erst einmal darum, die Nutzungstage zu definieren“, so Schreitmüller. Noch in diesem Monat soll es konkreter werden. „Ich bin guter Dinge.“

In zwei Wochen schaut sich der Verein mit einem Rathausmitarbeiter die ehemalige Hausmeisterwohnung an, wo Utensilien wie eine Bierzeltgarnitur abgestellt werden können. Vorstandsmitglied Klaus-Peter Leiste sagt: „Das ist ein sehr gutes Angebot der Gemeinde. Wir freuen uns, dass wir eine Lösung gefunden haben.“ Der Bürgerverein ist also einverstanden, auch wenn er sein Angebot nicht Eins zu Eins übernehmen kann. „Musikabende mit Lautsprecher und Bass sind in der Rhabarberkate wegen der Nähe zu den Wohnhäusern nicht möglich“, sagt Leiste. Man werde aber flexibel sein. Wichtig seien feste Termine für den Klönschnack, der jetzt immer am ersten und dritten Donnerstag eines Monats ist, um 19.30 Uhr beginnt und rund zweieinhalb Stunden dauert.

Der 150 Mitglieder zählende Bürgerverein organisiert in diesem Jahr noch drei Wohnzimmerkonzerte im „Willinghus“ und plant eine große Abschiedsparty. Die Rhabarberkate ist für Leiste und seine Mitstreiter nur eine Übergangslösung. Sie wünschen sich ein Dorfgemeinschaftshaus. Ein Gebäude ist auch skizziert. Die Politik hat das Projekt aber bis 2024 zurückgestellt wegen der hohen Schulden Barsbüttels.

( suk )

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