Abfallwirtschaft Südholstein

Stormarner verlängern Hilfseinsatz im Ahrtal noch einmal

Mitarbeiter der AWSH sammeln im Landkreis Ahrweiler Elektrogroßgeräte und Sperrmüll.

Mitarbeiter der AWSH sammeln im Landkreis Ahrweiler Elektrogroßgeräte und Sperrmüll.

Foto: AWSH/ Abfallwirtschaft Südholstein / AWSH Abfallwirtschaft Südholstein

Sechs Mitarbeiter der AWSH sind mit drei Fahrzeugen im Hochwassergebiet. Recyclinghof Stapelfeld wieder komplett geöffnet.

Ahrensburg. Drei Fahrzeuge der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) sind weiterhin im Hochwasser-Krisengebiet im Landkreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) im Aufräumeinsatz. Auch vier Wochen nach den verheerenden Überflutungen ist im Ahrtal noch viel zu tun. Deshalb hat die AWSH den Hilfseinsatz von sechs Kollegen noch einmal verlängert. Obwohl das Personal in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg fehlt, sind alle Recyclinghöfe wieder geöffnet.

Die Männer aus Norddeutschland sammeln schwerpunktmäßig beschädigte und unbrauchbar gewordene Elektrogroßgeräte sowie Sperrmüll ein. Im AWSH-Gebiet kann es wegen der fehlenden Fahrzeuge noch in wenigen Fällen zu leichten Verzögerungen beim Tausch oder der Lieferung von Mülleimern kommen. „Notfälle oder Neuaufstellungen werden aber wie üblich schnellstmöglich umgesetzt“, sagt Unternehmenssprecher Olaf Stötefalke.

Recyclinghof Lauenburg war zwei Wochen geschlossen

Der Recyclinghof in Lauenburg musste wegen des Personaleinsatzes zwei Wochen geschlossen bleiben. Er ist seit Montag, 9. August, aber wieder wie gewohnt geöffnet. Auch der Hof in Stapelfeld steht den Kunden wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Dort sind die Sanierungsarbeiten erledigt. Lediglich die Schadstoffannahme am Recyclinghof in Wentorf bleibt vom 16. bis 18. August geschlossen.

Adressen, Öffnungszeiten und Informationen zu den 13 Recyclinghöfen: www.awsh.de/recyclinghoefe/uebersicht/

( kx )

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